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Am 13. Januar 2006 erschien beim Cross Cult Verlag der erste Band der Comic-Serie „The Walking Dead“. Anfangs noch ein Geheimtipp, der sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitete, bekam die Serie schnell Kultstatus und machte die lebenden Toten wieder salonfähig. Autor Robert Kirkman gelang es, die Leser stets aufs neue zu fesseln, neue Figuren, Verbündete und Gegner, zu schaffen und eine Charakterentwicklung zu beschreiben, die man in Comics selten gesehen hat. Nun, mehr als deizehn Jahre später, steht mit „Ruhe in Frieden“ der 32. und letzte Band der Reihe in den Läden.

Alexandria und die Gemeinschaft haben sich zusammengeschlossen – aber zu welchem Preis? Rick hat der Gouverneurin das Leben gerettet, doch dafür einen der eigenen Männer getötet. Während er und die anderen Mitglieder seiner Gruppe noch mit den Konsequenzen kämpfen, braut in der Gemeinschaft eine Revolution zusammen. Und unbemerkt von allen rückt die Herde näher …

Ich kann sagen, ich war von Anfang an dabei. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich die erste Ausgabe in einem Rutsch verschlungen habe. Viele Figuren, die man im Laufe der Jahre ins Herz geschlossen hatte, haben das Ende der Serie nicht mehr erlebt. Die Veränderungen, die die Charaktere durchmachten, gezeichnet vom Stress in einer Zombie-Apocalypse, Angst und Hunger, habe ich in einer Comic-Serie vorher noch nie gesehen. Nun ist sie zu Ende. Und der letzte Band beinhaltet noch einmal alles, was die Serie jahrelang ausgezeichnet hat. Spannung, Horror, überraschende Tode und viele Emotionen. Für das Ende hat man eine tolle Story gewählt, eigentlich geht es nicht besser. Danke an Robert Kirkman, Tony Moore und Charlie Adlard für dreizehn tolle Jahre und danke an den Cross Cult Verlag, der diese geniale Serie nach Deutschland gebracht hat.

Hardcover / Cross Cult / 216 Seiten / € 18.-