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In den guten alten 70er Jahren gab es von DC spezielle Sonderausgaben, in denen der Mann aus Stahl gegen besondere Gegner antreten musste. Und das waren keine Superschurken, sondern Freunde oder andere Superhelden. Da erinnert man sich gern an den Boxkampf in „Superman vs Muhammad Ali“ aus dem Jahr 1978 zurück. Im gleichen Jahr erschien in Amerika der Band „Superman vs Wonder Woman“, der erzählt, wie sich die beiden währen des zweiten Weltkriegs 1942 plötzlich als Feinde gegenüber standen. Panini hat die Story nun erstmals als deutsche Ausgabe in einem übergroßen Sonderband veröffentlicht.

Man schreibt das Jahr 1942: Superman und die Amazonenprinzessin Wonder Woman kämpfen im zweiten Weltkrieg auf der Seite der Alleierten für die Freiheit.
Als der Mann aus Stahl von Präsident Roosevelt den Auftrag erhält, das Manhattan Project und damit den Bau der ersten Atombombe zu schützen, das ein Nazi-Superverbrecher namens Baron Blitzkrieg sabotieren will, kommt es zum Konflikt zwischen den zwei Superhelden. Denn auch Wonder Woman erfährt von der Bombe – doch sie ist fest entschlossen, dass so eine furchtbare Massenvernichtungswaffe niemals fertiggestellt werden darf. Und so werden aus den beiden Verbündeten verbissene Feinde, die sich eine gewaltige Schlacht liefern – während die wahren Feinde der Freiheit die Situation nutzen, um ihre finsteren Pläne umzusetzen!

Eine Story von Gerry Conway und Zeichnungen von José Luis Garcia-Lopez, was soll da noch schiefgehen. Vor allem wenn die Hauptakteure Superman und Wonder Woman sind und noch dazu ein Nazischurke mit dem klangvollen Namen Baron Blitzkrieg mitmischt. Da wundert es nicht, dass beim Ehapa Verlag damals auf eine Veröffentlichung verzichtet wurde. Nun hat Panini nachgelegt und nach dem grandiosen „Superman vs Muhammad Ali“ auch diese Geschichte als großformatigen Hardcoverband veröffentlicht. Und die 84 Seiten verschlingt man in einem Rutsch. Bitte viel mehr davon.

Hardcover / Panini Comics / 84 Seiten / € 29.-