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Schon in seiner Schulzeit schrieb Brandon Sanderson Fantasy-Geschichten. Anschließend studierte er Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Seine Sturmlicht-Chroniken, ein Epos um das Schicksal der Welt von Roschar hat weltweit eine große Fan-Base, auch in Deutschland. Einige Medien haben ihn schon als den J.R.R. Tolkien des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Sein neuer Roman „Sturmklänge“ ist bei Heyne erschienen.

Das Land Hallandren ist ein geheimnisvoller Ort. Sein Geheimnis sprengt die Grenzen des Todes – denn die gefallenen Helden der Welt kehren in Hallandren als Unsterbliche zurück. Doch nicht für alle ist diese Rückkehr ein Segen – und so machen sich ein Assassine und eine junge Frau auf, um ihre Schwester aus der Hauptstadt T’Telir zu befreien …

Brandon Sanderson schläft bis Mittag und beginnt dann zu schreiben, bis 17 Uhr, dann gehört die Zeit bis 22 Uhr der Familie, dann schreibt er weiter, bis 2 oder 3 Uhr. Um sich zwischendurch abzulenken, verfasst er neben den Bücher auch kleinere Werke. Außerdem ist Sanderson bekannt dafür, für seine Fantasy-Romane äußerst komplexe und umfangreiche Magie-Systeme zu erschaffen. Seine bekannteste Reihe dürfte „Die Sturmlicht Chroniken“ sein. Für mich war „Sturmklänge“ der erste Roman aus der Reihe, beziehungsweise von Sanderson überhaupt und es war etwas schwierig einen Zugang zur Welt zu finden, so ganz ohne Vorkenntnisse. Aber nach einigen Seiten hat es mich dann doch hineingezogen und erst nach der letzten Seite wieder losgelassen. Sandersons Schreibstil ist großartig und enorm kurzweilig. Die Welt birgt so viele Details und Geheimnisse, davon möchte man unbedingt mehr wissen. Wer auf Fantasy steht, kommt an diesem Werk nicht vorbei und ich verstehe gut, dass man ihn mit Tolkien vergleicht.

Paperback / Heyne / 768 Seiten / € 17.-