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Der englische Schriftsteller Mick Herron studierte zunächst englische Literatur in Oxford. Im Jahr 2003 erschien mit „Down Cemetery Road“ sein erster Roman, der Beginn einer Reihe um die Figur Zoe Boehm. Die sogenannte Slough House Reihe um Jackson Lamb startete 2010 mit „Slow Horses“ und besteht bislang aus elf Büchern. Der Diogenes Verlag hat nun das fünfte Buch der Reihe, „Spook Street“, als deutsche Ausgabe veröffentlicht.

Der junge River Cartwright, einer von Jackson Lambs Slow Horses, hat Sorgen: Eine Bombe wurde mitten in London gezündet, und Opfer des Anschlags sind unschuldige Jugendliche, die einfach nur etwas Spaß zusammen haben wollten. Die Slow Horses müssen möglichst schnell herausfinden, wer hinter dem Anschlag steckt, bevor die Situation eskaliert. Rivers zweite Sorge gilt seinem Großvater, der einstigen Nummer 2 des britischen Geheimdienstes und mittlerweile so vergesslich, dass er nicht einmal mehr weiß, welche Geheimnisse er um keinen Preis verraten darf, aber gleichzeitig ahnt, dass seine Nachfolger ihn möglichst schnell ins Jenseits befördern wollen.

Ich muss zugeben, dass „Spook Street“ das erste Buch der Slough House Reihe war, dass mir in die Hände gekommen ist. Aber die Vorgänger werde ich so schnell wie möglich nachholen, denn „Spook Street“ fesselt von der ersten bis zur letzten Seite, ist unglaublich spannend und bietet hochinteressante Figuren. Und davon will der Leser unweigerlich mehr. Mick Herron schreibt sehr detailreich und schafft es so, dass sich der Leser mittendrin im Geschehen fühlt. Großartiges Buch, das ich gern weiterempfehle.

Softcover / Diogenes / 464 Seiten / € 18.-