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Stephen King, Jahrgang 1947, gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Schriftstellern. Seine Bücher haben sich bislang mehr als 400 Millionen mal verkauft, übersetzt in 50 Sprachen. Mit Awards wurde er regelrecht zugeschüttet. Vor kurzem ist sein neuester Roman „Später“ bei Heyne erschienen. Die Geschichte dreht sich um einen Jungen mit ganz besonderen Fähigkeiten.

Jamie Conklin wächst in Manhattan auf und wirkt wie ein normaler neunjähriger Junge. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, aber er steht seiner Mutter Tia, einer Literaturagentin, sehr nahe. Die beiden haben ein Geheimnis: Jamie kann von klein auf die Geister kürzlich Verstorbener sehen und sogar mit ihnen reden. Und sie müssen alle seine Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Tia hat sich gerade aus großer finanzieller Not gekämpft, da stirbt ihr lukrativster Autor. Der langersehnte Abschlussband seiner großen Bestsellersaga bleibt leider unvollendet – wäre da nicht Jamies Gabe … Die beiden treten eine Reihe von unabsehbaren Ereignissen los, und schließlich geht es um, nun ja, Leben und Tod.

Zunächst einmal ist „Später“ für King-Verhältnisse mit 300 Seiten ein ziemlich kurzer Roman, was aber nichts schlechtes sein muss. Dazu ist die Erzählweise recht gemächlich, das ist ungewöhnlich, hat mir aber richtig gut gefallen, weil es etwas ist, das man so nicht erwartet hat. Die Geschichte ist spannend, hat einige nette Anspielungen etwas auf Kings Werk „Es“ und zieht den Leser unweigerlich in ihren Bann. Und bei der Seitenzahl kann es durchaus vorkommen, das ganze Buch in einem Rutsch zu lesen. Mit hat das Buch prima gefallen und ich bin gespannt darauf, was wir vom Meister des Makabren als nächstes erwarten können.

Hardcover / Heyne / 304 Seiten / € 22.-