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Der britische Comicautor Garth Ennis ist vor allem durch seine Serien „The Boys“ und „Preacher“ bekannt, die auch verfilmt wurden. Des weiteren arbeitete er sowohl für DC als auch für Marvel. Mit Steve Epting schug Ennis 2018 die sechsteilige Reihe „Sara“, die bei TKO Studios veröffentlicht wurde. Nun ist die Story um eine sowjetische Scharfschützin im zweiten Weltkrieg komplett als Hardcoverband in deutscher Version bei Panini erschienen.

Gemeinsam mit sechs anderen Frauen kämpft die junge, von Rache getriebene Sara als Heckenschützin der Sowjetarmee im Winter 1942 gegen die deutschen Truppen vor Leningrad. In den Reihen der Invasoren ist die sowjetische Kämpferin ein gefürchteter und gehasster Mythos, dem bereits Hunderte deutsche Soldaten zum Opfer gefallen sind. Weshalb ihre Gegner von ihr nur, gleichermaßen angstvoll wie verächtlich, als der „roten Hündin“ sprechen. Umso erbitterter versuchen die Nazis, ihre Gegnerin auszuschalten. Doch nicht nur der eisige russische Winter und der allgegenwärtige Tod auf dem Schlachtfeld machen Sara und ihren Mitstreiterinnen zu schaffen. Droht ihnen doch auch in den eigenen Reihen Gefahr durch skrupellose Politkader, denen jedes Mittel recht ist, ihre Ziele durchzusetzen.  Jede ihrer Taten wird von Seiten der politischen Kader mit Argusaugen überwacht.

Wow, „Sara – Tod aus dem Hinterhalt“ ist in jeder Hinsicht ein Brett. Großartige Story, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Der Comic wirkt wie ein guter Antikriegsfilm. Und während Sara und ihre Kameradinnen um ihr Leben kämpfen, versuchen skrupellose Politiker ihre Erfolge für die eigenen Zwecke zu nutzen. Großartig und ein weiterer Hit aus der Schmiede von Garth Ennis. Unbedingt lesen.

Hardcover / Panini Comics / 156 Seiten / € 25.-