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Der Punisher, sicher der härteste Anti-Held im Marvel-Universum, hatte seinen ersten Auftritt 1974 in einem Spider-Man Comic. Auch hierzulande ist Frank Castle alias Punisher äußerst beliebt, dazu haben auch die beiden Kinofilme und die TV-Serie beigetragen. In Comicform gibt es für die vielen Fans regelmäßigen Nachschub bei Panini. Und dort ist auch eine besondere sechsteilige Serie, die hier komplett in einem Sammelband veröffentlicht wurde, erschienen: Punisher Soviet. Und offenbar gibt es auch hinter dem eisernen Vorhang einen Punisher.

Jemand hat es auf die russische Mafia abgesehen und hinterlässt eine Spur aus Leichen – aber es ist nicht Frank Castle. Der Punisher geht der Sache auf den Grund und trifft einen Afghanistanveteranen, der seinerseits eine offene Rechnung hat. Sind er und Frank etwa Schicksalsgenossen?

Garth Ennis, der auch schon mit „The Boys“ extrem amtlich abgeliefert hat, schickt hier eine der besten Punisher Storys der letzten Jahre ins Rennen um die Lesergunst. Die Story ist genial, superspannend und es gibt jede Menge knüppelharter Action. De wunderbaren Zeichnungen stammen übrigend von Jacen Burrows, der ja auch schon mit den Bildern zu „Crossed“ überzeugt hat. Für jeden Punisher-Fan ein absoluter Pflichtkauf, aber auch wenn man eher andere Helden bevorzugt, sollte man mal einen Blick riskieren.

Softcover / Panini Comics / 140 Seiten / € 17.-