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Bereits seit 2014 wird die Comicreihe „Outcast“ von Autor Robert Kirkman (The Walking Dead) und Zeichner Paul Azaceta veröffentlicht und bringt es bislang auf 44 Ausgaben. Schon bevor die erste Ausgabe in die Läden kam, arbeitete Kirkman auch an einer TV-Serie. „Outcast“ dreht sich um Kyle Barnes, der es seit seiner Kindheit immer wieder mit Bessessenheit und Dämonen zu tun bekommt. Die Collected Editions, die in den USA zusätzlich zu den monatlichen Ausgaben erscheinen, enthalten jeweils sechs Comics. Diese Editionen erscheinen auch bei uns in Deutschland und sind von Cross Cult zu bekommen. Ganz neu ist die Ausgabe 7 erschienen, die die Hefte 37 bis 42 enthält.

Im siebten Band der Saga um Outcast wird endlich Simons Geschichte erzählt. Zudem wird die Luft immer dünner für Kyle Barnes. Eine größere Gruppe Outcasts bedeutet zwar Stärke, mit ihr wächst aber auch die Gefahr. Während der Untergang sich an Barnes´ Fersen heftet, ist der frühere, in Ungnade gefallene Polizeichef Brian Giles bereit, absolut alles für die Liebe zu tun.

Nach über einem Jahr Wartezeit geht es endlich mit „Outcast“ weiter. Ich bin nun seit Beginn dabei und schon die erste Ausgabe hat mich überzeugt. Robert Kirkman gibt seinen Figuren unheimlich viel Tiefe, das war schon bei „The Walking Dead“ so und gilt auch für „Outcast“. Das macht es dem Leser einfach, richtig mitzufiebern. Und mit jeder Ausgabe erfährt man mehr über Kyle Barnes. Wobei hier erstmal Simon im Vordergrund steht. Ansonsten gibt es wieder die geniale Mischung aus Thriller und Horror. Die beste übernatürliche Story seit „Der Exorzist“, unbedingt lesen. Neueinsteiger sollten freilich mit dem ersten Band anfangen.

Hardcover / Cross Cult / 128 Seiten / € 22.-