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Der in Rumänien geborene deutsche Autor Uwe Laub hat sich auf Wissenschafts- und Umweltthriller spezialisiert. Dabei arbeitete er zunächst an der Deutschen Terminbörse und danach im Pharma-Außendienst. Seit zehn Jahren führt er das Familienunternehmen, ein Pharma-Dienstleister. Laub ist bekannt dafür, für seine Romane intensiv zu recherchieren. Mit „Sturm“, der zum Bestseller avancierte, schaffte er es erstmals bis auf Platz 14 der Spiegel-Liste. In diesem Jahr ist sein neuer Roman „Leben“ bei Heyne erschienen.

Antilopenherden in Südafrika und Fledermauskolonien auf der Schwäbischen Alb: Weltweit verenden innerhalb kürzester Zeit große Tierpopulationen, ganze Arten sterben in erschreckendem Tempo aus. Experten schlagen Alarm, denn das mysteriöse Massensterben scheint vor keiner Spezies Halt zu machen. Der junge Pharmareferent Fabian Nowack stößt auf Hinweise, dass selbst der Fortbestand der Menschheit unmittelbar bedroht ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, an dessen Ende unsere Erde nie wieder so sein wird wie zuvor.

Die Erde wird vom Klimawandel mit einhergehenden Umweltkatastrophen gebeutelt und durch die Gier nach Rohstoffen hat die Menschheit schon das Sterben von unzähligen Tier- und Pflanzenarten verschuldet. Im neuen Thriller von Uwe Laub wird dieses Thema nun weitergesponnen. Immer mehr Arten sterben einfach aus, während die Zahl der Menschen, die sich mit einer mysteriösen Krankheit infizieren immer schneller steigt. Gibt es da einen Zusammenhang und steht die Menschheit ebenfalls vor dem Aussterben? Ein Thema, das aktueller kaum sein könnte und die Geschichte weiß auch von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Sehr gut hat mir gefallen, dass zu Beginn auch gezeigt wird, wie in den verschiedenen Medien, vom Handelsblatt über die Bild bis zu sozialen Medien darüber berichtet wird. Tolles Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Ich freue mich schon auf die kommenden Romane von Uwe Laub.

Paperback / Heyne / 384 Seiten / € 14,99