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Ivor Norman Richard Davies ist ein britisch-polnischer Historiker walisischer Herkunft. In seiner Arbeit hat er sich zwar auf die Geschichte Polens konzentriert, schreibt aber auch über die Geschichte Europas allgemein. Im April ist sein neues Buch „Ins Unbekannte“ erschienen, das in Deutschland von WBG vertrieben wird.

Ob in Baku, Singapur oder Cornwall, auf Haiti oder Neuseeland: Jeder Ort hat seine Geschichte, oft unerwartet, ungewöhnlich oder völlig unbekannt. Der renommierte Historiker Norman Davies hat sich auf die Suche nach diesen Geschichten gemacht. Sein Buch "Ins Unbekannte" ist ein Reisebericht der besonderen Art: eine Weltreise in die Vergangenheit, eine historische Spurensuche. Im Alter von 73 Jahren reist Davies von der südlichsten Spitze der Südseeinseln bis zum Nordkap einmal rund um den Globus. So entstand ein sehr persönliches Reisetagebuch, das gleichzeitig ein Füllhorn an historischem Wissen und überraschenden Fakten bereithält.

Was würde sich unsereiner ansehen, wenn er die Chance zu einer Weltreise bekäme? Sicherlich würden die meisten die typischen Touristen-Hotspots besuchen, die Pyramiden von Gizeh, den Eiffelturm, die Freiheitsstatue. Was sieht sich ein renommierter Historiker bei solch einer Reise an? Wen das interessiert, der kommt beim Buch „Ins Unbekannte“ auf seine Kosten. Norman Davies ist um die Welt gereist und ist überall, wo er war, der Geschichte des jeweiligen Ortes auf den Grund gegangen. Das liest sich spannend wie eine Abenteuergeschichte und ist informativ wie ein Blick in einen Atlas und ein Lexikon. Ein ganzes Füllhorn an Informationen über Orte, die die meisten von uns wohl nie zu Gesicht bekommen werden. Großartig. Und sicher auch eine nette Geschenkidee für jeden mit Fernweh.

Hardcover / WBG Verlag / 889 Seiten / € 39,95