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Im Jahr 2013 verstarb der Bestseller-Autor Tom Clancy. Doch seine Romanfiguren leben weiter. Fast sein gesamtes Werk dreht sich um den CIA-Agenten und späteren Präsidenten Jack Ryan. Mittlerweile ist sein Sohn in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt. Der neue Roman „Im Visier des Feindes“ stammt von Mike Maden, der sich als Experte für internationale Friedens- und Konfliktforschung in der Thematik bestens auskennt. Erschienen ist das Buch im Heyne Verlag.

In Sarajevo trifft Jack Ryan jr. Aida wieder – das Mädchen, dessen Augenlicht Ryans Mutter vor fünfundzwanzig Jahren im Krieg gerettet hat. In ihrer Heimat braut sich erneut ein Krieg zusammen, und Jack will Aida beistehen. Dabei muss er sich nicht nur mit der serbischen Mafia herumschlagen, sondern auch mit Attentätern des geheimnisvollen Eisernen Syndikats.

Etwas sagt ihm, dass er es hier mit mehr zu tun hat als mit lokalen Reibereien: Im schlimmsten Fall können die Konflikte im Balkan zu einem neuen Weltkrieg führen. Also trotzt er der Anweisung, sich zurückzuziehen, stellt sich dem Feind allein – und bringt dadurch Aida in Gefahr.

Ich bin wirklich froh, dass nach dem Tod von Tom Clancy sein Werk von verschiedenen Autoren weitergeführt wurde. Und auch der neue Roman „Im Visier des Feindes“ in dem es Jack Ryan jr in den Balkan verschlägt, kommt ganz im Stil von Clancy daher, ohne ihn komplett zu kopieren. Aber auch Mike Maden versteht es, den Leser von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln. Eigentlich unbegreiflich, dass erst vier Bücher aus der Reihe verfilmt worden sind. Ich habe „Im Visier des Feindes“ regelrecht verschlungen und kann das Buch nur jedem empfehlen, der auf spannende Polit-Thriller steht.

Hardcover / Heyne Verlag / 480 Seiten / € 23.-