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Er war Schriftsteller, Dichter und Maler, die Rede ist von Hermann Hesse. Im Laufe seines Lebens gewann er unzählige Auszeichnungen, darunter den Nobelpreis für Literatur. So ziemlich jeder in unserem Land dürfte in der Schule mit seinen Werken wie „Narziß und Goldmund“ Bekanntschaft gemacht haben. Andreas Solbach war Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Vorher hatte er die Professur für German and Comparative Literature an der University of Toronto inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Literatur des 19. und des 20. Jahrhunderts sowie Kultur- und Medienwissenschaften. Sein Buch „Hermann Hesse – Ein Schriftsteller auf der Suche nach sich selbst“ ist bei WBG Theiss erschienen.

Mit Werken wie »Steppenwolf«, »Siddhartha« und »Glasperlenspiel« feierte er weit über die Grenzen Deutschlands hinaus Erfolge. Weltweiser, Kult-Autor, Nobelpreisträger: So kennen wir Hermann Hesse, den erfolgreichen Literaten. Doch was wissen wir über den Menschen?

Andreas Solbach zeigt die Lebenswelt des berühmten Schriftstellers in einer exklusiven Bilderschau. Seine Biografie lässt Autor und Werk in völlig neuem Licht erscheinen. Solbach thematisiert Hermann Hesses lebenslange Suche nach der eigenen Identität und die Probleme, die aus seiner Unangepasstheit erwuchsen.

Er war zeit seines Lebens hin- und hergerissen zwischen Natur- und Stadtleben, Zurückgezogenheit und dem Drang nach künstlerischem Austausch. Die zahlreichen Fotos in dieser Hesse-Biografie erlauben neue Einblicke in seinen vielschichtigen Charakter: Wir erleben Hesse als Kind im Kreise seiner Familie, besuchen mit ihm Ateliers befreundeter Künstler oder sitzen mit ihm im Garten seines Berner Hauses.

Biografien von Schriftstellern sind meist trockene Kost, zwar interessant, aber nicht leicht zu lesen. „Hermann Hesse – Ein Schriftsteller auf der Suche nach sich selbst“ ist da ganz anders. Denn das Buch zeigt den berühmter deutsch-schweizerischen Schriftsteller so, wie man ihn vorher kaum gesehen haben dürfte, nämlich ganz privat. Mit rund 150 Fotos gibt Andreas Solbach dem Leser einen Einblick in Hermann Hesses Leben, und zeigt ihn bei seinem ganz normalen Alltag. Dabei legt Solbach einen Schwerpunkt auf die Suche Hesses nach seiner eigenen Identität und so entsteht ein mal völlig anderes Portrait der Literatur-Legende. Kann ich nur weiterempfehlen. Es lohnt sich.

Hardcover / WBG Theiss / 208 Seiten / 150 Abbildungen / € 54.-