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Richard Thomas Chizmar gründete auf dem College den Verlag Cemetery Dance Publicatons und verlegte das Cemetery Dance Magazine. Neben zahlreichen Kurzgeschichten schrieb er gemeinsam mit keinem Geringeren als Stephen King das Buch „Gwendys Wunschkasten“. Das Buch avancierte zum Bestseller. Nun ist mit „Gwendys Zauberfeder“ der zweite Band erschienen. Stephen King hat ein Vorwort beigesteuert. Und es geht wieder nach Castle Rock, einem für King-Fans wohlbekannten Ort. Erschienen ist das Buch bei Heyne.

Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten Mädchen. Die Zeit läuft ihnen davon, sie lebend zu finden. Die 37-jährige Gwendy Peterson ist nun Politikerin in Washington. Vor 25 Jahren wurde sie hier in Castle Rock von einem mysteriösen Mann mit einem seltsamen Wunschkasten betraut – oder verflucht? Damals konnte sie ihn wieder loswerden und hat ihn längst vergessen. Das mysteriöse Wiederauftauchen des Kastens führt Gwendy nun nach Hause ... wo sie vielleicht helfen kann, die vermissten Mädchen zu retten und einen Verrückten zu stoppen, bevor Grässliches passiert.

Stephen King sagte über dieses Buch: „Ich bin überglücklich, dass wir mehr über Gwendy erfahren“, und dem möchte ich mich gern anschließen. Schon der erste Band konnte überzeugen, und Band zwei, wenn auch ohne die Hilfe von Stephen King, der immerhin ein interessantes Vorwort dazu geschrieben hat, steht dem in Nichts nach, ganz im Gegenteil, mit gefällt das zweite Buch noch besser. Richard Chizmar stellt hier einmal mehr unter Beweis, dass er nicht nur Kurzgeschichten verfassen kann. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, es hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Großartig. Sicher auch eine nette Geschenkidee, am besten im Doppelpack mit dem ersten Band.

Hardcover / Heyne / 272 Seiten / € 12.-