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Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft, der Großteil der Menschheit existiert nicht mehr. Doch wurde die Bevölkerung weder von Zombies, noch von Killerviren dahingerafft, sondern von Affen. Diese Affen greifen in Rudeln an, genannt werden sie die weiße Pest. Die Reste der Menschheit haben in Forts Zuflucht gefunden, wo nach strengen Regeln gelebt wird. Und mitten drin sind die Brüder Archer und Zack, die sich nicht so gern an Regeln halten. „Gung Ho“ stammt von den deutschen Autoren Benjamin von Eckartsberg und Thomas von Kummant. Bei Cross Cult ist nun der finale fünfte Band der Reihe erschienen.

Celines Tod hat den Zorn der Jugendlichen entfesselt: Holden und seine Gang haben die Schnauze voll von den Regeln der Erwachsenen! Die Macht von Bagster und Kingsten ist Schnee von gestern. Die wütende Truppe um Holden greift zu den Waffen und stellt ab jetzt ihre eigenen Regeln für Fort Apache auf.
Indes finden Zack, Archer und ihre Freunde an außergewöhnlicher Stelle wertvolle Verbündete, um den Frieden zurück in die Siedlung zu bringen. Doch als sie dort eintreffen, hat sich alles verändert.
Kingsten mag die Kontrolle über Fort Apache verloren haben, aber in einem behält sie Recht:
Die weiße Flut kommt…

Die Mischung aus apocalyptischer Action und Coming-of-Age-Drama ist den beiden Autoren bestens gelungen und mit dem fünften Band, wieder im Großformat, ist das dystopische Epos nun komplett. Und es war ein wilder Ritt, den uns die beiden Brüder Archer und Zack da beschert haben. Eigentlich ziemlich schade, dass es nicht mehr weitergeht. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Autoren schon die nächste Idee im Köcher haben, ich würde gern mehr von ihnen sehen. Bis dahin werde ich die komplette Geschichte von „Gung Ho“ sicher noch das eine oder andere Mal lesen. Kann ich nur weiterempfehlen.

Hardcover / Cross Cult / 104 Seiten / € 25.-