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Die deutsche Autorin Rita Falk veröffentlichte 2010 mit „Winterkartoffelknödel“ ihren Debütroman, der gleich bis auf Platz sechs der Bestsellerliste kletterte. Auch den folgenden zwei Romanen der Eberhofer-Reihe gelang das. Band fünf schaffte erstmals Platz 1, wie auch alle folgenden Bände der Kultreihe, von denen sechs bislang verfilmt wurden. Der zehnte Fall trägt den Titel „Guglhupfgeschwader“ und ist kürzlich bei DTV erschienen.


»Du, Franz, ich brauch dringend deine Hilfe«, flüstert der Lotto- Otto dem Eberhofer ins Ohr und versaut ihm den Samstagabend mit der Susi. Dabei könnte er sich so schön feiern lassen, hat man doch in Niederkaltenkirchen beschlossen, dem erfolgreichen Dorfgendarm zu Ehren den Kreisverkehr auf den Namen ›Franz-Eberhofer- Kreisel‹ zu taufen! Stattdessen muss er sich nun darum kümmern, dass den brutalen Verfolgern vom Lotto-Otto rasch das Handwerk gelegt wird. Bevor er die Ermittlungen aufnehmen kann, geht allerdings der gesamte Lotto-Laden in die Luft – und der Eberhofer hat es jetzt auch noch mit einem Mord zu tun.

Ich bin ja quasi Eberhofer-Fan der ersten Stunde und verschlinge seit dem „Winterkartoffelknödel“ jeden Roman, wenn möglich, an einem Stück. Auch die Verfilmungen begeistern mich. Und so ist die Erwartungshaltung bei jedem neuen Buch ziemlich groß, und ein kleiner Zweifel ist immer da, ob Rita Falk dieses hohe Niveau halten kann. Nach der Lektüre von „Guglshupfgeschwader“, übrigens wieder einmal ein herrlicher Titel, kann ich sagen, sie kann es. Die Geschichte ist spannend, es gibt viel Humor und jede Menge Lokalkolorit, genau so, wie wir die Storys um Eberhofer lieben. Ganz große Klasse. Wenn nur die Wartezeit auf den nächsten Roman nicht immer so lang wäre.

Softcover / DTV / 320 Seiten / € 15,90