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Der amerikanische Comicautor und -zeichner Mike Mignola begann bei Marvel mit Comics wie Daredevil oder Power Man & Iron Fist, wechselte dann zu DC, unter anderem für The World of Krypton. Da er sich dadurch eingeengt fühlte, Charaktere zu zeichnen, an denen er keine Rechte hatte, wechselte er zu Dark Hirse Comics und erfand Hellboy. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus ein ganzes Universum mit verschiedenen Comic-Serien, Filmen und Merchandise. Die deutschen Ausgaben der Geschichte werden von Cross Cult in den Handel gebracht. Dort ist vor kurzem der zwölfte Band von „Geschichten aus dem Hellboy Universum“ erschienen. Mit dabei sind Lobster Johnson, B.P.R.D., Rasputin und Koshchei.

In New York sorgen Roboter und geisterhafte Piratenschiffe ihr Unwesen – ein Fall für Lobster Johnson. Auch Abe Sapien bekommt einiges zu tun. Zurück aus seinem Exil schließt er sich Liz an, um dem Präsidium die letzte Bedrohung der Menschheit zu präsentieren. Währenddessen trifft Trevor auf Hellboys Endgegner, Rasputin, und der Höllenjunge selbst ist da, wo man es erwartet: In einer Bar in der Hölle, gemeinsam mit Koshchei dem Sklaven von Baba Jaga.

Seit dem ersten Film von Guillermo del Toro bin ich ein Fan der Figur Hellboy, mittlerweile gefällt mir das Universum, das sich um die Figur gebildet hat, sogar noch besser, vor allem die Storys mit Abe Sapien und Lobster Johnson. Und beide sind auch in der zwölften Ausgabe der „Geschichten aus dem Hellboy Universum“ dabei. Es gibt Spannung, reichlich Action und ein wenig Humor, die perfekte Mischung. Und die Zeichnungen kann man nur mit einem Wort beschreiben: brillant. Wieder ein großartiger Band in der mittlerweile schon recht stattlichen Sammlung. Klare Kauf- und Leseempfehlung.

Hardcover / Cross Cult / 576 Seiten / € 50.-