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Im Jahr 1993 hatte Hellboy, geschaffen von Mike Mignola, seinen ersten Auftritt in einem Comic. Dabei ist seine Entstehungsgeschichte schon ziemlich ungewöhnlich. Hellboy ist ein Teufel, der von Rasputin im Auftrag der Nazis beschworen wurde. Doch seine Rolle als Antichrist nimmt er nicht an, wird schließlich von seinem Ziehvater Professor Bruttenholm großgezogen und bekämpft fortan das Böse, meistens in Form von Dämonen oder okkulten Monstern. Neben den Comics, die in Deutschland bei Cross Cult erscheinen, wurden auch drei Filme veröffentlicht. Aktuell steht der elfte Sammelband „Geschichten aus dem Hellboy-Universum“ in den Läden.

Der nach Blut dürstende Kult der Schwarzen Flamme scheint sein Unwesen zu treiben: kleine Mädchen werden vermisst und über uralte böse Mächte verfügt. Zudem begleiten wir Abe Sapien auf eine Reihe verschiedenster Abenteuer, die von seinen Anfängen bishin zu den Tagen seiner Verwicklung mit der Froschplage reichen. Die Ankunft Hellboys im Jahre 1944 wird von einer ganz anderen, gar außerirdischen Perspektive beleuchtet. Diesmal darf auch Lobster Johnson nicht fehlen, der nebst einem von Geistern bemannten Piratenschiff auf so allerhand anderes Ungemach stoßen soll.

Ich bin zwar kein Hellboy-Fan der ersten Stunde, denn ehrlich gesagt bin ich erst durch den ersten Film von Guillermo des Toro auf die Figur aufmerksam geworden, aber seit dem begeistern mich auch die Comics und jede Veröffentlichung ist willkommen. Der mittlerweile elfte Sammelband der Reihe „Geschichten aus dem Hellboy-Universum“ enthält Geschichten mit Lobster Johnsonm, dem Besucher (für mich der absolute Hit dieser Ausgabe) und Abe Sapien. Und auch hier passt die Mischung aus spannender Story, wunderbaren Figuren und einer Menge an Action. Pflichtlektüre.

Hardcover / Cross Cult / 576 Seiten / € 50.-