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Einst war das Britische Empire das größte Kolonialreich der Geschichte, verbreitet auf allen fünf Kontinenten und nahm ein Viertel der Landfläche der Erde ein. Bis heute hat das ehemalige Weltreich Einfluss in vielen Ländern, sei es politisch, juristisch, sprachlich oder kulturell. Kann man so ein gewaltiges Thema in einem kleinen Taschenbuch ausführlich genug behandeln? Benedikt Stuchtey hat es versucht. „Geschichte des Britischen Empire“ ist bei C.H. Beck erschienen.

Das Britische Empire war das größte Kolonialreich der Geschichte und erstreckte sich über alle fünf Kontinente. Benedikt Stuchtey gibt einen profunden Überblick über seine 500-jährige Geschichte von der Erstbesiedlung Neufundlands 1497 bis zur Übergabe Hongkongs an China im Jahr 1997. Er schildert die Motive der kolonialen Expansion wie den Freihandel und die vermeintliche Zivilisierungsmission, die herausragende Rolle der Navy und die dunklen Seiten des Empire, deren Folgen bis heute zu spüren sind.

Zu meiner oben genannten Frage möchte ich hier die Antwort geben. Ja, man kann. Das Buch „Geschichte des Britischen Empire“ beinhaltet auf 128 Seiten alles, was zu diesem Thema wichtig ist und bietet so geballte Informationen, die man sich auch an einem Abend aneignen kann. So etwas hätte ich mir früher für die Schule gewünscht. Das wird mit Sicherheit nicht mein letztes Taschenbuch aus der Reihe C.H. Beck Wissen gewesen sein.

Taschenbuch / C.H. Beck / 128 Seiten / € 9,95