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Heathrow Huston ist ein Fear Agent, ein Mitglied einer Task Force, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre Mitglieder-Planeten vor außerirdischen Bedrohungen zu schützen. Und Huston ist für die Erde zuständig. Aber er ist nicht gerade der Vorzeige-Agent, sondern ein abgehalfterter Alkoholiker. Die Comic-Reihe stammt von Rick Remender und wurde in den USA von 2005 bis 2011 von Dark Horse veröffentlicht. Die deutschen Ausgaben erscheinen als Sammelbände bei Cross Cult, wo kürzlich der dritte Band erschienen ist.

Nach einer Völkermordkampagne des furchterregenden tetaldischen Roboterimperiums findet sich Heath Huston als einziger überlebender Mensch im Universum wieder. Heath – jetzt das Hauptziel der Roboterhorden und ihren finsteren Mitverschwörern – macht sich auf den Weg, um die geheime Geschichte der Tetaldianer aufzudecken und die Chance zu nutzen, die Dinge wieder ins Lot zu bringen. Der Einsatz könnte nicht höher sein: dem in Ungnade gefallenen FEAR AGENT wird eine letzte Chance auf die Erlösung gewährt, für jene er sein ganzes, versoffenes Leben lang gekämpft hat.

Da ist man begeistert von einer Comic-Serie wie „Fear Agent“ und muss dann feststellen, dass nur noch ein weiterer Band kommt, bevor die Reihe beendet ist. Aber auch der dritte Band bietet wieder eine geniale Mischung der verschiedenen Genre mit der einzigartigen Hauptfigur Heathrow Huston, dem Fear Agent. Selten habe ich mit einer Comic-Figur derartig mitgefiebert wie mit Heath. Eine absolut geniale Reihe, die ich jedem Leser gern ans Herz legen möchte, es lohnt sich.

Hardcover / Cross Cult / 250 Seiten / € 26.-