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Ian Rankin ist ein schottischer Schriftsteller, der sich auf Kriminalromane spezialisiert hat. Im Jahr 1987 schuf er den Charakter John Rebus, der in Edinburgh ermittelt. Bis heute sind die Romane um den Polizisten vor allem in Großbritannien unglaublich populär. Der neueste John Rebus Roman, „Ein Versprechen aus dunkler Zeit“ ist bei Goldmann erschienen.

Mitten in der Nacht erhält John Rebus einen Anruf seiner Tochter Samantha. Ihr Ehemann Keith ist verschwunden. Völlig aufgelöst bittet sie ihren Vater um Hilfe. Rebus vermutet das Schlimmste, denn aus langjähriger Polizeiarbeit weiß er: Falls Keith etwas zugestoßen sein sollte, wird der erste Verdacht auf Samantha fallen. Besorgt macht Rebus sich auf in die kleine schottische Küstenstadt Naver. Doch ein guter Polizist und ein guter Vater zu sein, gestaltet sich schwieriger als erwartet, und bald muss sich der rastlose Ermittler aus Edinburgh fragen: Könnte das der erste Fall seiner Karriere sein, bei dem die Wahrheit besser nicht ans Licht käme?

Was soll ich sagen? Mittlerweile sind 23 John Rebus Romane erschienen und ich hatte bislang noch keinen davon gelesen und bin ausgerechnet mit der Nummer 23 eingestiegen. Trotzdem hat mich der Roman schon auf den ersten Seiten gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Tolle Story, ungemein spannend und dazu ein großartiger Schreibstil plus die exzellente Übersetzung von Conny Lösch, eines der wenigen Bücher, an dem ich absolut nichts auszusetzen habe. Jetzt muss ich noch 22 Bücher nachholen, so krieg ich nur die Zeit dafür her? Klare Kauf- und Leseempfehlung.

Hardcover / Goldmann / 512 Seiten / € 22.-