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Der amerikanische Schriftsteller Joseph Hillström King schreibt unter dem Pseudonym Joe Hill. Für seine Kurzgeschichten und Romane wurde er vielfach ausgezeichnet. Dazu schreibt er Comics und konnte gleich mit seinem ersten Werk „Locke & Key“ einen Volltreffer landen. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er seine Geschichte „Ein Korb voller Köpfe“, die von Leomacs illustriert wurde. Der Band ist in deutscher Fassung vor kurzem bei Panini erschienen.

June und Liam genießen 1983 auf Brody Island in Maine den Sommer. Doch dann türmen mehrere verurteilte Straftäter, und alles ändert sich. June muss sogar mit einer verfluchten Wikinger-Axt um ihr Leben kämpfen, und da werden die Dinge so richtig finster und verrückt! Zudem kommen dunkle Geheimnisse über die Inselbewohner ans Licht.

Joe Hill kann nicht nur äußerlich die Ähnlichkeit zu seinem Vater Stephen King verleugnen, auch was die schrägen Einfälle im Horror-Bereich angeht, sind sich die beiden durchaus ähnlich, wobei Joe Hill seinen völlig eigenen Schreibstil hat. Nachdem ich „Ein Korb voller Köpfe“ gelesen habe, fühlte ich mich wie nach einem Kinobesuch n den 80ern, in dem ein Horrofilm gezeigt wurde, schräg, sehr blutig und mit schwarzem Humor, und mit einem breiten Grinsen aus dem Lichspielhaus kam. Den gleichen Effekt hatte die Lektüre dieses Comics. Joe Hill ist klasse, bitte mehr davon.

Softcover / Panini Comics / 188 Seiten / € 20.-