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Der niederländische Schriftsteller Thomas Olde Heuvelt wurde in Nijmegen geboren, studierte Englisch und Amerikanistik unter anderem in Ottawa/Kanada. Seine Kurzgeschichte „The Day the World turned upside down“ wurde mit dem Hugo Award ausgezeichnet, sein Horrorroman „Hex“ wurde in den Niederlanden zum Bestseller. Nun ist sein neues Buch „Echo“ bei Heyne erschienen.

Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche Bergtour werden, als Nick mit seinem Kumpel Augustin zu einer Kletterpartie in den Schweizer Alpen aufbricht. Doch dann kommt es unterwegs zu einem tragischen Unfall: Augustin stürzt in eine Gletscherspalte, Nick wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert – er wird für immer entstellt sein. Sam, Nicks Lebensgefährte, ist zunächst nur froh, dass sein Freund überlebt hat, aber dann passieren immer mysteriösere Dinge in Nicks Umfeld. Auch Nick selbst verhält sich immer seltsamer, und schon bald wird Sam klar, dass Nick etwas aus den Bergen mitgebracht hat. Etwas Böses ...

Ich muss zugeben, dass ich eine Weile gebraucht habe, bis ich echten Zugang zur Story von „Echo“ gefunden habe, denn der nicht chronologische Stil ist am Anfang schon ein wenig verwirrend. Danach aber hat mich die Geschichte gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Thomas Olde Heuvelt schreibt mit viel Wert auf Details und steigert die Spannung bei seiner Geschichte bis ins Unerträgliche. Eine niederländische Tageszeitung nannte Heuvelt den neuen Stephen King und hat damit nicht ganz Unrecht. Wenn der Autor so weitermacht, dann kann er auf jeden Fall in seine Fußspuren treten. „Echo“ ist ein großartiger Horrothriller, den ich gern weiterempfehle.

Softcover / Heyne / 720 Seiten / € 17.-