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Uwe Laub wurde in Rumänien geboren und kam mit zwei Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Er arbeitete mehrere Jahre im Pharma-Außendienst, seit nunmehr elf Jahren führt er sein eigenes Unternehmen. Und er liebt es zu schreiben und hat sich dabei auf Wissenschafs-Thriller spezialisiert. Dafür recherchiert er umfangreich zu den Themen Ökologie und Umwelt. Sein letztes Buch „Leben“ drehte sich um massenhaftes Tiersterben auf dem ganzen Planeten. Auch sein neuer Roman „Dürre“ der bei Heyne erschienen ist, zeichnet keine schöne Zukunft. Der Titel: „Dürre“.

Der Klimawandel beschleunigt sich unaufhaltsam. Dürren und Ernteausfälle nehmen weltweit zu. In ganz Europa herrscht Hungersnot. Um der wachsenden Bedrohung etwas entgegenzusetzen, beschließen die Länder drastische Maßnahmen: Landwirtschaftliche Betriebe werden verstaatlicht, eine App soll den CO2-Fußabdruck eines jeden Bürgers kontrollieren. Als die Geschwister Julian und Leni des CO2-Betrugs angeklagt werden, verlieren sie ihre Existenzgrundlage – und werden erbarmungslos gejagt.

Das Buch „Dürre“ von Uwe Laub wirft uns in ein Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft, in dem der Klimawandel wie prognostiziert zugeschlagen hat. Es herrscht Wasserknappheit überall und die letzten Bauernhöfe kämpfen ums Überleben. Julian Thaler ist ein junger Landwirt, dem wir in diesem Buch folgen und der an dem veränderten Klima zu verzweifeln droht. Die Menschen bekommen nur noch rationierte Wasserportionen und Lebensmittel und einige verhungern einfach. Das in Deutschland, einem der früher reichsten Industrieländer. „Dürre“ ist ein spannender Thriller, der äußerst beängstigend ist, denn all das, was dort beschrieben ist, wird so oder ähnlich eintreffen, wenn sich die Menschheit nicht schnell radikal ändert. Und dazu kann jeder beitragen, dazu muss jeder beitragen. Großartiges Buch, das natürlich nachdenklich stimmt und noch lange im Gedächtnis bleibt. Uwe Laub ist ein genialer Autor.

Softcover / Heyne / 464 Seiten / € 15.-