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In den frühen 60ern bis zu den 70er Jahren gehörte „Die eiserne Hand“zu den populärsten wöchentlich erscheinenden Comics in Großbritannien. Und nach und nach machten sich die Abenteuer auf der ganzen Welt breit. In Deutschland landeten die Geschichten in einem Heft mit dem Titel „Kobra“. Panini hat nun die frühesten Geschichten neu übersetzt und in einem Sammlband im Großformat veröffentlicht.

Nachdem ein Experiment in einem Labor katastrophal schiefgeht, entdeckt Louis Crandell, dass seine durch eine stählerne Prothese ersetzte rechte Hand ihm neue Kräfte verleiht. In Kombination mit Elektrizität macht die „Steel Claw“ - so auch der englische Originaltitel - ihren Träger unsichtbar. Für Louis, der schon immer auf dem schmalen Grat zwischen Gut und Böse hin und her taumelte, bieten sich nun ungeahnte Möglichkeiten … Allerdings scheint die Hand bisweilen auch ihren „eigenen Willen” zu haben.

Hach, als Kind liebt ich das Kobra Heft. Storys wie „Mytek – Das Monster“, „Das Reich Trigan“, „Archie – Der Mann aus Stahl“ oder „Lefty mit dem Superbums“ waren klasse und endeten oft mir einem Cliffhanger. Zu meinen Favoriten in dem Heft gehörte aber auch immer „Die eiserne Hand“ und so habe ich mich unheimlich gefreut, dass Panini einen Sammelband mit den ersten Geschichten um Louis Candell angekündigt hat. Und nun ist er da und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Die Geschichten machen noch genau so viel Spaß wie damals und endlich gibt es nun eine geballte Ladung, als immer nur so wenige Seiten wie in den Heften. Ein herrlicher Trip in eine andere Comic-Zeit. Einfach klasse.

Hardcover / Panini Comics / 116 Seiten / € 30.-