Nextgengamersnet
Games,  Movies and more


Der 1730 geborene Schotte William Hamilton hatte schon eine imposante Vita. Er diente in der britischen Armee, wurde dann Diplomat in Neapel und untersuchte dort Vulkane und Erdbeben. Darüber berichtete er in der Royal Society in London und schrieb ein Buch über die römische Stadt Pompeji. Er traf Wolfgang von Goethe, Karl Philipp Moritz und Fürst Leopold III. von Anhalt-Dessau. Professor Doktor Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich haben über ihn das Buch „Die Vulkane des William Hamilton“ geschrieben, das bei WBG Edition erschienen ist.

Sir William Hamiltons Biografie war ebenso abenteuerlich wie seine Ausflüge zu aktiven Vulkanen. Seine Frau war die Geliebte von Admiral Nelson, er selbst brachte Goethe italienische Altertümer näher und sammelte Kunstgegenstände für das British Museum. Doch vor all seinen anderen Betätigungsfeldern waren ihm die Vulkane immer am wichtigsten. Wissenschaftlich und künstlerisch setzte er sich mit Naturkatastrophen auseinander. Einer der vielen Gründe, warum seine Schilderungen der Naturgewalten heute aktueller denn je sind!

Die Aktivität von Vulkanen ist immer wieder faszinierend und erschreckend, welche Zerstörungskraft dahinter stecken kann, wie wir gerade erst wieder in Spanien mitansehen mussten. Kaum zu glauben, dass bereits im achtzehnten Jahrhundert dazu geforscht wurde, von Sie William Hamilton, einem schottischen Diplomaten und Antiquitätensammler. Der Bildband „Die Vulkane des William Hamilton“ zeigt nun erstmals eine deutsch übersetzte Fassung von Hamiltons Werk „Campi Phlegraei“, das in den Jahren 1776 bis 1779 entstand. Und das offenbart beeindruckende Erkenntnisse, die auch heute noch aktuell sind. Unbedingt ansehen.

Hardcover / WBG Edition / 272 Seiten /  € 75.-