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Vor fünf Jahren begann die Imperium-Saga aus der Feder von Anthony Riches mit dem Buch „Die Ehre der Legion“ und wurde mit den Romanen „Schwerter des Zorns“, „Die Festung der tausend Speere“, „Aufstand der Barbaren“ und „Das Gold der Wölfe“ fortgesetzt. Nun steht mit „Die Vergeltung des Adlers“ der sechste Titel der Saga in den Läden, wie die Vorgänger erschienen bei Blanvalet.

Kaum sind Zenturio Marcus Aquila und seine Kohorte Tungrier vom dakischen Feldzug nach Britannien zurückgekehrt, finden sie die Nordgrenze des Römischen Reiches im Chaos vor. Die am Antoninuswall stationierten Legionen sind durch die Angriffe der feindlichen Kelten stark geschwächt worden, die Festungen drohen zu fallen. Nur Marcus und seinen Soldaten ist es deshalb zuzutrauen, die gefährlichste aller kaiserlichen Missionen zu bestreiten: Ein wichtiges Symbol soll im Land der Barbaren geborgen und zurückgebracht werden – die goldene Adlerstandarte der Sechsten Legion! Doch in der unwegsamen Wildnis des Nordens lauern viele Gefahren. Werden Marcus Aquila und seine tapferen Männer es schaffen, unbeschadet aus dem Reich des Feindes zurückzukehren?

Ich bin eher zufällig auf diesen Titel gestossen, der für mich interessant klang. Dass der Roman bereits der sechste einer Reihe ist, wusste ich da noch nicht. Aber glücklicherweise war das beim Lesen kein Problem, die Story steht für sich und funktioniert auch ohne die Vorgänger prima. Die spannende Geschichte fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und macht Lust auf mehr. Deshalb werde ich die fünf Vorgänger schnellstens nachholen. Wer sich für historische Geschichten in Romanform interessiert, kann hier bedenkenlos zugreifen, es lohnt sich.

Taschenbuch / Blanvalet / 512 Seiten / € 11.-