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Lucinda Riley war zunächst als Theater- und Fernsehschauspielerin tätig. Als sie an Drüsenfieber erkrankte, begann sie mit der Schriftstellerei. Ihr erster Roman „Lovers and Players“ erschien 1992.  Weitere Romane veröffentlichte sie unter ihrem Geburtsnamen Lucinda Edmonds. 2013 begann sie mit der Arbeit an der Sieben-Schwestern-Serie, die auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Vor einem Jahr erlag die Autorin ihrer Krebserkrankung. Mit „Die Toten von Fleat House“ ist ihr letzter Roman als deutsche Ausgabe bei Goldmann erschienen.

St Stephen's, ein kleines Internat im idyllischen Norfolk. Eines Tages kommt der 18-jährige Charlie Cavendish in Fleat House, einem der Wohnheime der traditionsreichen Schule, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Der Direktor beeilt sich zu erklären, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt, aber die Polizei beginnt unter der Leitung von Detective Inspector Jazz Hunter zu ermitteln. Sie versucht, in den verschlossenen Kosmos des Internats vorzudringen, und findet bald heraus, dass Charlie ein machthungriger junger Mann gewesen ist, der seine Mitschüler gequält hat. War sein Tod ein Racheakt? Jazz taucht tief ein in ein Netz von Beziehungen, emotionalen Abhängigkeiten und offenen Rechnungen – und sie erkennt, dass sie weit in die Vergangenheit zurückgehen muss, wenn sie das Rätsel von Fleat House enthüllen will …

Lucinda Riley war eine so immens talentierte Autorin mit einem wunderbaren Schreibstil. Mit „Die Toten von Fleat House“ hat sie ihren einzigen Kriminalroman abgeliefert. Und der ist an Spannung kaum zu toppen. Ein toter Junge in einem Internat soll einem Unfall zum Opfer gefallen sein, sagt der Direktor. Die Polizei hat aber einen anderen Verdacht und nach und nach kommen immer weitere Details ans Tageslicht. Tolle Story, die den Leser in seinen Bann zieht und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Kann ich nur weiterempfehlen.


Hardcover / Goldmann / 544 Seiten / € 22.-