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Bereits vor mehr als zehntausend Jahren wurden in den Anden schon Kartoffeln geerntet. Doch wie kam diese Pflanze, von der heute weltweit mehr als 376 Millionen Tonnen geerntet werden, zu uns nach Europa? Und wie kamen heute aus der Küche nicht mehr wegzudenkende Lebensmittel wie Reis oder Zucker zu uns? Das Buch „Das Festmahl der Eroberer“ zeichnet genau diese Wege nach und Christoph Kolumbus spielt dabei keine kleine Rolle. Erschienen ist das Buch von Drew Smith im WBG Verlag.

Kartoffeln, Tomaten, Mais und Kakao - ohne diese Produkte sähe unser Speiseplan heute völlig anders aus. Als Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, wurden Nahrungsmittel, die uns heute selbstverständlich erscheinen, über den Atlantik in die Alte Welt verschifft. Zugleich gelangten Reis, Blumenkohl, Wein und Zucker in die Neue Welt. Kolumbus hatte einen Sturm der Veränderung entfesselt!
Als Konsequenz veränderten sich die Essgewohnheiten aller Länder und Kontinente. Speisekammern füllten sich mit exotischen Nahrungsmitteln und neue Rezepte gingen um die Welt. Der Kulturwissenschaftler und preisgekrönte Gastronomiekritiker Drew Smith erzählt die faszinierende Geschichte eines beispiellosen kulturellen Wandels.

Man kann Speisen zubereiten und essen, ohne darüber nachzudenken. Es ist aber deutlich spannender, wenn man auch die Kulturgeschichten dieser Speisen kennt. Und für viele bekannte Produkte, die täglich auf dem Teller landen, hat das Buch „Das Festmahl der Eroberer“ genau diese Geschichten parat. Wie haben die alten Azteken oder Inkas ihr Gemüse angebaut? Wie wurde Tomatensuppe konserviert und wie kamen Kakaobohnen zu uns? Das Buch kennt die Antworten. Dazu gibt es 21 historische Rezepte, die das Nachkochen durchaus lohnen. Ein herrliches Buch und das ideale Geschenk für jeden Hobbykoch.

Hardcover / WBG Verlag / 224 Seiten / € 28.-