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Der 1976 geborene C.M. Ewan studierte an der Universität von Nottingham Amerikanische und Kanadische Literatur und später Jura. Nach elf Jahren, die er mit Frau, Tochter und Hund auf der Isle of Man gelebt hat, kehrte er nach Somerset im Südwesten Englands zurück und widmet sich dort ganz der Schreiberei. Der Verlag Blanvalet hat nun sein Buch „Das Ferienhaus“ als deutsche Ausgabe veröffentlicht.

Als Tom Sullivan nachts um zwei ein Fenster zerbrechen hört, werden seine schlimmsten Albträume Wirklichkeit: Jemand ist ins Haus eingedrungen und trachtet ihm und seiner Familie nach dem Leben. Sein Feriendomizil mitten im schottischen Nirgendwo, das eigentlich für ein paar Wochen zu einem beschaulichen Urlaubsort werden sollte, bietet keinen Ausweg. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd beginnt, während der sich Tom mehr als einmal fragt, ob er denen, die ihm am nächsten sind, wirklich vertrauen kann. Seine Ehefrau Rachel beispielsweise scheint irgendetwas vor ihm zu verbergen ...

Tom und seine Familie haben einiges durchgemacht, da ist es doch eine nette Geste, dass sein Chef ihnen sein Ferienhaus zur Entspannung anbietet. Und das abgelegene Haus macht einen gute Eindruck, doch schon in der ersten Nacht dringen Fremde in das Haus ein und Tom muss mit seiner Familie fliehen. Was wie eine herkömmliche Home-Invasion-Story startet, mausert sich zu einem ultraspannenden Thriller, der so manche überraschende Wendung zu bieten hat. Dank des genialen Schreibstils von C.M. Ewan fiel es schwer, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen. Kann ich nur weiterempfehlen.

Paperback / Blanvalet / 480 Seiten / € 15.-