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Aus der Feder von Matias Bergara und Simon Spurrier stammt die dystopische Fantasy-Geschichte „Coda“. Wir erinnern uns, in Band eins hatte eine Apokalypse fast alle Magie in einer Fantasiewelt ausgelöscht und es entbrannte ein Machtkampf um die Herrschaft im Ödland, während ein ehemaliger Barde einen Weg suchte, um die Seele seiner Frau zu retten. Nun geht die epische Geschichte weiter. Band zwei ist als großformatige deutsche Ausgabe bei Cross Cult erschienen.

Magie sprudelte einst reichlich durch die Lande und ließ das ganze Reich erblühen - doch seit der Quench die Welt in die Knie gezwungen hat, ist Magie zu einer der seltensten Ressourcen geworden. Banditen gieren nach ihr. Ritter sterben für sie. Und ein ehemaliger Barde namens Hum würde sein mutiertes Einhorn bis ans Ende der Welt reiten, um nur einen einzigen Tropfen davon in die Hände zu bekommen ... denn Magie ist das Einzige, was die Seele seiner Frau retten kann.

Endlich geht die Suche von Hum, unserem geschätzten, wie griesgrämigen Ex-Barden weiter. Wie soll man diese geniale Mischung beschreiben? Vielleicht als Mad Max mit Zauberei? Könnte passen, aber damit würde man Matias Bergara und Simon Spurrier Unrecht tun, denn „Coda“ hat seinen komplett eigenen Stil, der für sich allein steht. Lange nicht mehr so etwas erfrischend neues gelesen, kann ich nur weiterempfehlen. Ich freue mich schon unheimlich auf Band drei.

Hardcover / Cross Cult / 128 Seiten / € 25.-