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Redet man über chinesische Philosophie, fällt unweigerlich der Name Konfuzius. Doch die Geschichte reicht viel weiter zurück, bis ins 10. Jahrhundert vor Christus. Auch im Westen wird diese Form der Philosophie immer beliebter und darüber wurden auch schon einige Bücher veröffentlicht. Wer weder Zeit noch Lust hat, sich durch dicke Wälzer zu arbeiten, ist beim Verlag C.H. Beck an der richtigen Adresse. In der Reihe Wissen werden immer wieder Themen in die  kompakte Form eines Taschenbuchs gepackt. Dazu zählt nun auch die chinesische Philosophie. Autor des Buches ist Hans van Ess.

Die Prinzipien von Yin und Yang, Konfuzius’ Tugendlehre oder Laozis Lehre vom Nicht-Handeln sind auch im Westen ein Begriff und doch mit der Aura des Rätselhaften umgeben. Hans van Ess bietet einen Schlüssel zum Verständnis dieser Denktradition. Er erzählt die Geschichte der chinesischen Philosophie von Konfuzius über Laozi und die buddhistischen Spielarten des chinesischen Denkens bis hin zum modernen Neukonfuzianismus und macht verständlich, warum die traditionelle Philosophie in China bis heute einen so hohen Stellenwert hat.

Die Geschichte der chinesischen Philosophie reicht unglaublich weit zurück und es ist klar, dass ein Buch von 128 Seiten nur einen Überblick darüber geben kann. Und trotzdem hat der Autor Hand van Ess so unglaublich viele Informationen in das Buch gepackt, dass man sich nach der Lektüre beinahe wie nach dem Studium einer halben Bibliothek fühlt. Die Wissen-Reihe von C.H. Beck ist großartig und auch das dritte Buch, das ich bislang davon lesen durfte bietet ein ganzes Füllhorn an Wissen im kompakten Format. Wer sich über die chinesische Philosophie informieren möchte, ist hier genau richtig.

Taschenbuch / C.H. Beck / 128 Seiten / € 9,95