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Im jahr 1959 schufen der Autor René Goscinny und der Zeichner Albert Uderzo die erfolgreichste französische Comicserie „Asterix“. Nach dem Tod von René Goscinny übernahm Uderzo auch die Aufgabe des Autors, bis Band 34. Seitdem wird die Reihe von Didier Conrad (Zeichner) und Jean-Yves Ferri (Autor) gestaltet. Nun ist mit „Asterix und der Greif“ der 39. Band der Reihe bei Egmont Ehapa erschienen.

Mit „Asterix und der Greif“ legt das Duo Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sein fünftes gemeinsames Asterix-Album vor! Diesmal verschlägt es die Gallier ins Barbaricum, weit im wilden Osten. Nach einem verheißungsvollen Traum macht sich Miraculix mit Asterix, Obelix und Idefix auf die Reise ins Land der Sarmaten. Dort wohnt der Schamane Terrine mitsamt seinem Stamm und hat die Hilfe seines alten Freundes bitter nötig! Denn die Römer sind auf dem Vormarsch, um für Cäsar den sagenumwobenen Greif zu fangen, der in dieser Region hausen soll.

Seit ich lesen kann, liebe ich die Asterix-Alben. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Mir gefällt besonders, dass man sich immer wieder ein Album nehmen kann und beim erneuten Lesen wieder ein Detail entdeckt, dass einem vorher gar nicht aufgefallen war. Herrlich ist auch, wie immer wieder aktuelle Ereignisse Einzug in die Comics finden, wie in diesem Fall beispielsweise der römische Zenturion Fakenius, der auf die aktuellen Verschwörungstheoretiker anspielt. Ich habe mit „Asterix und der Greif“ wieder großen Spaß gehabt, auch wenn ich beim letzten Bild eine Trände verdrücken musste, als dort eine weinende Eule zu finden war, die das Lieblingstier von Albert Uderzo war und dort an seinen Tod erinnert.

Softcover / Egmont Ehapa / 48 Seiten / € 6,90

ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2021 LES EDITIONS ALBERT RENE