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Armageddon, das Wort beschreibt den Untergang der Welt, wie wir sie kennen. Und in der Bibel kommt der Begriff in den Offenbarungen des Johannes vor. Dort wird beschrieben, wie ein Kampf zwischen Gut und Böse entfacht wird und der Ort, an dem dies stattgefunden haben soll, wurde in Israel gefunden. Das Buch „Armageddon“ von Eric H. Cline schildert die Entdeckung und die Grabungen, die viel Interessantes zu Tage gefördert haben. Erschienen ist das Buch bei WBG Theiss.

1925 entsendet der berühmte Ägyptologe James Henry Breasted ein Grabungsteam ins Heilige Land. Ihre Ausgrabungen in Megiddo machen weltweit Schlagzeilen, reichen doch die Funde vom Neolithikum bis zur Zeit der Perser. Was sich hinter den Kulissen abspielte, ist jedoch bislang wenig bekannt.

Mit seinem spannenden Bericht erweckt Eric H. Cline, der viele Jahre selbst an den Ausgrabungen in Meggido beteiligt war, nicht nur die Teilnehmer einer der wichtigsten archäologischen Expeditionen zum Leben. Er beleuchtet dabei quasi nebenbei auch die Geschichte der Bronzezeit und der Eisenzeit im antiken Israel und in der gesamten Levante.

Ich muss gestehen, dass ich nicht sonderlich bibelfest bin, aber das Buch der Offenbarung habe ich schon oft gelesen, weil mich dieses Thema seit jeher fasziniert hat. Da kam das Buch „Armageddon“ gerade recht. Spannend wird hier die Geschichte der ersten Grabungen in Israel geschildert, auch die beteiligten Wissenschaftler und Arbeiter haben da ihren Raum. Viele Abbildungen zeigen die fantastischen Funde, die dort gemacht wurden. Ein sensationelles Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

Hardcover / WBG Theiss / 416 Seiten / € 30.-