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Wonder Woman gehört zu den ältesten Superhelden und hatte ihren ersten Auftritt bereits 1941 im Heft „All Star Comics 8“. Geschaffen wurde sie von William Moulton Marston und seiner Frau Sadie Holloway Marston. Die Amazone mit dem unverwechselbaren Dress, dem magischen Lasso und Armreifen, die Kugeln abwehren konnte, gehört mit Superman und Batman zu den sogenannten großen Drei von DC-Comics, die selbst Anfeindungen in der McCarthy Ära überstanden und bis heute beliebt sind. In Deutschland wurde die Figur vor allem in den 70er Jahren als Wundergirl sehr populär und nun wartet man gespannt auf den neuen Kinofilm. Heute ist Wonder Woman immer noch so beliebt wie eh und je und aus den Comic-Angeboten der Händler nicht mehr wegzudenken. Der Panini Verlag versorgt die Fans mit regelmäßigem Nachschub, wozu auch der Band „Wonder Woman: Erde Eins 1“ gehört.

Comic-Genie Grant Morrison und Ausnahmekünstler Yanick Paquette interpretieren die zeitlose Geschichte von Wonder Woman auf aufregende Weise neu. Die Amazonen leben isoliert auf ihrer Paradiesinsel. Prinzessin Diana ist damit allerdings gar nicht glücklich und ergreift eines Tages die Gelegenheit zur Flucht in die Welt. Das macht sie in den Augen ihrer Schwestern zur Verräterin ...


Ich bin ja quasi Wonder Woman Fan der ersten Stunde, zumindest, was die deutschen Veröffentlichungen betrifft. Schon als Kind habe ich mir in den 70ern neben „Superman/Batman“ auch immer die Hefte von „Wundergirl“ von meinem Taschengeld geleistet. Und mir gefällt die Figur nach wie vor. „Erde Eins“ ist eine interessante Neuinterpretation der Anfangsgeschichte und die ist von Autor Grant Morrison ebenso gut geschrieben, wie von Yanick Paquette gezeichnet. Ein echtes Highlight, das das Warten auf den neuen Film ein wenig erträglicher macht.

Softcover / Panini Comics / 132 Seiten / € 16,99