Bereits seit 1941 existiert Wonder Woman, erfunden wurde die Figur von William Molton Marston und seiner Frau Elizabeth Holloway Marston. Im Jahr 1974 wurde die Geschichte erstmals mit Cathy Lee Crosby in der Hauptrolle verfilmt, ein Jahr später startete eine TV-Serie mit Lynda Carter in der Titelrolle. Und nachdem Gal Gadot der Amazone in dem Film „Batman v Superman: Dawn of Justice“ Leben eingehaucht hatte, spielt sie nun die Hauptrolle in dem neuen Kinofilm, der bereits mehr als 660 Millionen Dollar eingespielt hat. Aber nicht nur im Kino gab es einen Reboot, auch das komplette Comic-Universum von DC wurde unter dem Titel „Rebirth“ auf Anfang zurückgesetzt. Panini hat nun den Band „Wonder Woman: Das erste Jahr“ veröffentlicht, der die US-Ausgaben 2,4,6,8,10,12 und 14 enthält.


Die definitive Neuinterpretation von Wonder Womans Anfängen! Prinzessin Diana lebt abgeschieden auf der Paradiesinsel der Amazonen. Ihre Isolation findet ein jähes Ende, als der US-Soldat Steve Trevor auf der Insel abstürzt. Diana begleitet ihn zurück in die verwirrende Welt der Moderne.


Schon als Kind in den 70er Jahren liebte ich die Wonder Woman Comics, die damals in Deutschland noch Wundergirl hießen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich sowohl der Zeichen- als auch der Erzählstil deutlich geändert, die Geschichten sind erwachsener geworden. Und mit Rebirth bietet sich nun die Gelegenheit, ganz neu einzusteigen und die Anfänge der epischen Story zu erleben. Das wurde von Nicola Scott und Bilquis Evely eindrucksvoll gezeichnet und von Greg Rucka genial getextet. Toller Band und für mich der gelungenste Reboot des ganzen DC Universums.


Softcover / Panini Verlag / 164 Seiten / € 16,99