Gibt es eigentlich irgendein Thema, zu dem noch kein Lexikon erschienen ist? Zwar sind die meisten Nachschlagewerke heute eher in digitaler Form zu finden, doch die unterhaltsameren findet man durchaus noch in der Buchhandlung. Wie zum Beispiel das im Riva Verlag erschienene „Lexikon der ersten und letzten Male“ von René Zey.


Erste Male sind meist aufregend – letzte Male sind oft traurig. Eigen ist beiden Szenarien, dass sie häufig in Vergessenheit geraten. Dabei sagen sie viel über Menschen, Gesellschaften, Veränderungen und Entwicklungen aus. Wann eröffnete das erste Autokino? Wie hieß das erste auf YouTube hochgeladene Video? Wer war die erste Bürgermeisterin einer Großstadt? Gegen wen spielte Boris Becker sein letztes Match?


Erfolgsautor René Zey hat sich auf die Suche nach den ersten und letzten Malen der Geschichte gemacht – zu über 150 Themen aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Kultur, Sport und Gesellschaft hat er akribisch und pointiert vergnügliche Fakten zusammengetragen, die unseren Alltag in komplett neuem Licht erscheinen lassen. Entstanden ist ein amüsanter Streifzug durch Alltag und Kulturhistorie, der unterhaltsam und spannend über Erfindungen und Ereignisse, Rekorde, Zufälle und kuriose Begebenheiten berichtet.


Gleich vorneweg: „Das Lexikon der ersten und letzten Male“ ist ein herrliches Buch. Man kann einfach eine Seite mittendrin aufschlagen  und liest garantiert etwas amüsantes, was man noch nicht wusste. Eigentlich die ideale Lektüre für den Nachttisch. Unglaublich, was der Autor hier alles zusammengetragen hat. Das Buch eignet sich zudem ideal als Geschenk.


Taschenbuch / Riva Verlag / 272 Seiten / € 9,99