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Liest man alte Bücher oder Zeitschriften fallen einem immer wieder Wörter auf, die früher sehr gebräuchlich waren und heute kaum noch jemand benutzt. Autorin Petra Cnyrim hat solche Wörter gesammelt und ein Buch dazu geschrieben, das nun im Riva Verlag erschienen ist.


Unsere Sprache ist einem steten Wandel unterworfen. Während jedes Jahr das Jugendwort des Jahres gekürt wird und nicht selten Wortneuschöpfungen darunter zu finden sind, die hier zum ersten Mal auftauchen, verschwinden andere Wörter und Phrasen aus unserem Sprachgebrauch. Nicht selten deswegen, weil auch das dazugehörige „Ding“ aus unserem Alltag verschwindet. Und plötzlich findet sich kein Bandsalat mehr im Kassettenrecorder, das Testbild ist Geschichte, der Lebertran schmeckt abominabel und für die Parkuhr fehlt der passende Groschen.
Dieses Buch stellt solche Wörter zusammen – und lädt ein zum Schwelgen, Erinnern und Schmunzeln.


Viele der Wörter in diesem Buch sind mir zumindest aus meiner Kindheit noch ein Begriff. Und bei so manchen fragt man sich, warum diese eigentlich aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwunden sind. „Das Buch der vergessenen Wörter“ ist eine herrliche Lektüre zum entspannten Schmökern und Lachen. Lohnt sich.


Taschenbuch / Riva Verlag / 256 Seiten / € 14,99