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Henry teilt sich mit seinem alten Knastkumpan Otis eine schäbige Wohnung in einem heruntergekommenen Viertel in Chicago. Was Otis weiß: Henry arbeitet tagsüber als Kammerjäger. Was Otis nicht weiß: so wie andere abends fernsehen bringt Henry in seiner Freizeit wahllos Leute um – einfach so, aus Langeweile und zum Zeitvertreib. Als Otis’ Schwester Becky dann aber überraschend einzieht, ist es vorbei mit dem schweigsamen Nebeneinander der beiden Männer. Henry öffnet sich zusehends und findet bald in Otis einen mehr als willigen Schüler. Von nun an ziehen die zwei gemeinsam mordend durch die Stadt und Becky ahnt nicht das Geringste…

 

 

Drei Jahre lang verstaubte John McNaughtons (WILD THINGS) verstörender Debütfilm aufgrund eines X-Ratings unbeachtet in den Regalen, bis Filmemacher Errol Morris ihn 1989 entdeckte und zum Telluride Filmfestival einlud, wo ihn Roger Ebert sah und durch seine begeisterte Filmkritik eine Lanze für den Film brach. Der Rest ist Geschichte. 1990 startete der Film offiziell in den USA, unzählige Festivals legten nach und an HENRY entfachte erneut eine beispiellose Debatte um Gewaltdarstellungen im Film, die bis heute weltweit Kritiker, Filmwissenschaftler und Zensurbehörden beschäftigt. Zu Recht, denn HENRY hat in den 26 Jahren nichts von seiner rohen Wucht verloren. Michael Rookers eindringliche und extrem beängstigende Verkörperung von Henry Lee Lucas gehört mit zu den besten filmischen Darstellungen eines Serienmörders überhaupt – und bildet nach wie vor den Höhepunkt in Rookers Karriere. Und wer, vor allem bei einer Szene, plötzlich an Michael Hanekes FUNNY GAMES denken muss, liegt so falsch nicht…

 


Jungregisseur Nicoals Pesce hat mit seinem Debütfilm eine amerikanische Schauergeschichte abgeliefert, deren düstere Schwarz-Weiß- Bilder vor morbider Schönheit fast überlaufen. Zusammen mit seinem großartigen Kameramannn Zach Kuperstein, einem kongenialen Sounddesign und seinen beeindruckenden Darstellern (allen voran Kika Magalhaes und Olivia Bond als Francisca) hat er ein dunkel funkelndes Filmjuwel geschaffen, das die alptraumhaften Bilder von Laughtons DIE NACHT DES JÄGERS mit der morbiden Poesie von Edgar Allan Poe oder William Faulkner vereint. Aber Vorsicht: Seid nicht überrascht, wenn ihr deswegen nachts mit weit aufgerissenen Augen in der Dunkelheit wach liegt, ohne etwas zu erkennen – diese Schönheit beißt!   


INHALT:
Die kleine Francesca lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater auf einer Farm irgendwo im Nirgendwo, als eines nachmittags – der Vater ist gerade unterwegs – plötzlich ein Fremder vor dem Haus steht. Was an diesem Nachmittag passiert ist unfassbar grausam. Aber mit diesem Nachmittag fängt alles erst an.

Gemeinsam mit Bildstörung verlosen wir

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