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Bereits seit 2012 gibt es die japanische Rollenspielserie „Yo-Kai Watch“, zu der auch Manga- und Animeserien gehören. Erst einige Jahre später kamen die Spiele auch nach Deutschland. Während in Japan bereits seit dem letzten Jahr der dritte Teil in den Läden steht, hat Nintendo vor Kurzem bei uns „Yo-Kai Watch 2“ veröffentlicht. Das Spiel wurde in den zwei Varianten „Kräftige Seelen“ und „Knochige Gespenster“ veröffentlicht. Uns standen die „Kräftigen Seelen“ zur Verfügung.


Zwar wäre es sinnvoll, vorher den ersten Teil gespielt zu haben, aber für Neueinsteiger gibt es einige Rückblenden, die die Geschichte in Erinnerung rufen. Und mit der Erinnerung ist das so eine Sache. Eines Nachts dringen zwei Yo-Kais in das Zimmer von Nathan ein und stehlen seine Yo-Kai Watch. Als wäre das nicht genug, löschen sie auch gleich noch seine Erinnerungen an alle Geschehnisse aus dem ersten Teil. Als Nathan am nächsten Morgen erwacht, ist er wieder ein ganz normaler Junge, der einfach seine Ferien genießen will.


Im Laufe des folgenden Abenteuers muss Nathan nicht nur sein Gedächtnis zurückbekommen, sondern auch seine Uhr. Wer lieber ein Mädchen durch das Spiel steuert, kann Katie wählen, große Unterschiede macht das allerdings nicht. Beide wohnen weiterhin in Lenzhausen, wo sie die Gegend unsicher machen und Kontakt zu den Bewohnern aufnehmen können. Darunter sind auch einige aus dem ersten Teil bekannte Gesichter.


Wer schon den ersten Teil gespielt hat, findet sich sofort zurecht, große Neuerungen am gelungenen Gameplay gibt es nicht. Neueinsteiger werden aber gut an die Hand genommen und bekommen alles erklärt. Später hat man auch die Möglichkeit, die Nachbarorte aufzusuchen und komplett neue Orte kennenzulernen. Neu im Spiel ist die Zeitreisefunktion. Wie Marty McFly könnt ihr sechzig Jahre in der Zeit zurückreisen und das alte Lenzhausen besuchen, das noch völlig anders aussieht.


Natürlich wird mit Hilfe der Yo-Kai Watch wieder Jagd auf die kleinen Monster gemacht. Die Uhr dient auch dazu, mit den Wesen Kontakt aufzunehmen. Hat alles geklappt, bekommt der Spieler eine Medaille, mit der er das jeweilige Yo-Kai herbeirufen kann. Diverse Snacks helfen dabei, sich den Monstern zu nähern. Und so empfiehlt es sich, immer eine kleine Auswahl dabeizuhaben, denn die Geschmäcker sind verschieden. Insgesamt können bis zu 400 verschiedene Yo-Kai gesammelt werden.


Das Kampfsystem wurde weitestgehend aus dem ersten Teil übernommen. Die Yo-Kai greifen selbstständig an, den Einsatz ihrer Fähigkeiten kann der Spieler nicht beeinflussen. Im Team können sich sechs Monster gleichzeitig befinden. Drei sind direkt im Kampf, die anderen bilden eine Art Ersatzbank.


„Yo-Kai Watch 2“ erzählt wie auch schon Teil eins eine interessante Story, in der es für den Spieler jede Menge zu tun gibt. Neben der Hauptaufgabe sorgen Nebenquests immer wieder für Abwechslung. Das sieht erneut beeindruckend gut aus und holt wirklich alles aus dem 3DS heraus. Das komplette Spiel wurde deutsch lokalisiert, ob Texte, die richtig gute Synchronisation oder Schilder im Spiel, alles wurde angepasst. Die Grafik schaut klasse aus und der Sound ist großartig samt Ohrwurm verdächtiger Musik. Und wer nicht gern allein spielt, kann mit anderen, lokal oder online, spielen. Tolles Game.