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Im Jahr 1986 brachte Sega das Spiel „Wonder Boy“ in die Spielhallen. Konvertierungen gab es für die hauseigenen Konsolen SG-1000, Master System und Game Gear. Activision übernahm die Portierungen für die aktuellen Heimcomputer wie C64 und Spectrum. Es folgten „Wonder Boy in Monster Land“ und „Wonder Boy: Monster Lair“. Zu Beginn der 90er Jahre erschien dann mit „Wonder Boy III: Dragon's Trap“ eine direkte Fortsetzung des zweiten Teils für das Master System von Sega. Und eben dieser Titel hat im vergangenen Monat sein Revival erlebt, das Remake des Spiels wurde für Nintendo Switch, PS4, für die das Spiel ab sofort auch als Retail-Box in den Läden steht, und Xbox One veröffentlicht. Wir haben uns das Spiel auf der Switch angesehen.


Gleich zu Beginn des Spiels erledigt unser Held des Mecha-Drachen. Und eigentlich hätte er danach Ruhm und Ehre genießen können, dummerweise hat er sich aber im Kampf einen alten Fluch aufgeladen, der ihn in ein Echsen-Wesen verwandelt. Und so warten weitere Drachen, die von unserem Wonder Boy besiegt werden müssen, um zum einen seine Fähigkeiten zu verbessern und schließlich den Fluch zu bannen.


Aber auch noch weitere Verwandlungen warten auf Wonder Boy und manche Gebiete kann der Spieler nur betreten, wenn der Held die passende Form hat. Ansonsten ist das Spiel in einer offenen Welt angesiedelt, in der man sich frei bewegen kann.


Sowohl auf dem heimischen Bildschirm als auch unterwegs lässt sich das Spiel perfekt mit den Controllern der Switch steuern, dabei läuft das Spiel jederzeit flüssig, was damals auf dem Master System nicht immer der Fall war.


Der größte Clou des Remakes ist allerdings die Möglichkeit, das Spiel im 8-Bit Retro-Look wie damals zu spielen. Und das lässt sich in verschiedenen Schritten anpassen, etwa können Scanlines oder entsprechende Soundeffekte hinzugefügt werden.


„Wonder Boy: Dragon's Trap“ gehört zu den besten Spielen der kultigen Serie und hat schon auf dem Game Gear damals viel Spaß gemacht. Daran hat sich bis heute nichts geändert, das Game ist prima gealtert und kann immer noch bestens unterhalten. Ob man es nun in HD-Grafik oder dem pixeligen 8-Bit-Look spielt, ist jedem selbst überlassen, schön sieht beides aus und auch der Sound stimmt. Die Steuerung reagiert besser als damals und das Spiel läuft deutlich flüssiger mit 60 FPS. Tolles Spiel, das man einfach immer wieder spielen kann, liebevoll für die heutige Konsolen- und Spielergeneration umgesetzt.