Nextgengamers net
Games, Movies and more
 
 
 


Was Michael Buffer für den Boxsport ist, ist sein Halbbruder Bruce Buffer für das Ultimate Fighting. Wenn er mit seiner markanten Stimme die Kämpfer zum Octagon ruft, wird es langsam ernst. Seit 1993 besteht die MMA-Organisation Ultimate Fighting Championship. Mittlerweile sind die weltweit stattfindenden Veranstaltungen im Kampfsport fest etabliert und haben eine Menge Zuschauer. Da dürfen natürlich auch die passenden Videospiele nicht fehlen und schon auf Segas Dreamcast konnte man den Gegner im Käfig bezwingen. Es folgten regelmäßig neue Games für die aktuellen Konsolen. Durch den Konkurs von THQ konnte sich EA Sports die Rechte sichern und nun steht bereits das zweite Spiel „UFC 2“ für die Xbox One und die PS4 in den Läden. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.

Beim Ultimate Fighting handelt es sich um Mixed Martial Arts, es treffen also unterschiedliche Kampfstile wie Ju Jutsu, Judo oder Ringen aufeinander. Dabei sind manche Athleten besser im Stehen, also mit Schlägen und Tritten, andere sind besser am Boden, wo sie versuchen, den Gegner mit Arm- oder Beinhebeln zur Aufgabe, der sogenannten Submission, zu bewegen. Doch das dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Kommen wir zum Spiel, und werfen wir ein Auge auf die Änderungen zum ersten Teil, der vor allem mit der Einzelspieler-Karriere überzeugen konnte.

An Kämpfern steht mal wieder so ziemlich alles zur Auswahl, was aktuell bei den Männern und Frauen der UFC Rang und Namen hat. Vom Fliegen- bis zum Schwergewicht sind auch alle Gewichtsklassen vertreten. Und Fans der Fifa-Spiele werden sich sicher über den Ultimate Team Modus freuen, der bei UFC sein Debüt feiert.

Die Karriere bietet erneut jede Menge Gelegenheit zu trainieren, sowohl Schlag- und Tritttechniken als auch den Kampf am Boden zu üben, bevor es zum ersten Mal in den Käfig, das Octagon geht. Mit jedem Kampf wird es ein wenig schwerer. Sollte dann mal eine Niederlage zunächst einen Strich durch den Aufstieg in den Ranglisten machen, folgen erst einmal leichtere Aufbaugegner um den Kämpfer wieder in Form zu bringen. Wie es eben auch in der Realität ist. Es wird gekämpft, danach werden die erbeuteten Fähigkeitspunkte verteilt, dann wieder trainiert. Mehr Abwechslung hat die Karriere leider nicht zu bieten.

Online gegen menschliche Gegner dar natürlich auch wieder gekämpft werden. Hier werden wieder verschiedene Varianten geboten. Neu dabei ist der Knockout-Modus, der ohne den Kampf am Boden stattfindet.

„UFC 2“ punktet mit einer guten Steuerung, dem neuen Ultimate Team Modus, toller Grafik und Sound sowie einer beeindruckenden Präsentation der Kämpfe, die einer TV-Übertragung gleichkommen. Mehr Abwechslung hätte dem Karriere-Modus gut zu Gesicht gestanden, vielleicht etwas mehr Story wie in „Fight Night Champions“. Was hier fehlt macht aber der Multiplayer Modus wieder wett, vor allem „Knockout“ hat mir hier gefallen. „UFC 2“ ist ein gelungenes Spiel, was allerdings noch genug Raum für Verbesserungen lässt.