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Nachdem das Spiel bereits als Download erhältlich war, hat Headup Games „Thea: The Awakening“ nun auch als Box in den Handel gebracht. Und diese enthält neben dem Spiel einen zusätzlichen Steam-Key, den Soundtrack, Postkarten sowie den DLC „Return of the Giants“. Wir haben uns das Echtzeitstrategiespiel auf dem PC angesehen.

Das Strategiespiel ist in der slawischen Mythologie angesiedelt, ein relativ unverbrauchtes Szenario und für ein günstiges Indy-Spiel kommt „Thea: The Awakening“ überaus umfangreich und komplex daher. Wir befinden uns in einer weitestgehend zerstörten Welt, die von Unmengen an Monstern bevölkert wird. Der Spieler übernimmt die Rolle eines ehemaligen Gottes, auf dem die letzten Hoffnungen ruhen, Thea, so der Name dieser Welt, zu retten.

Zu Beginn des Spiels stehen zwei zur Auswahl, sobald man einen Helden auf die dritte Stufe bringt, wird ein weiterer freigeschaltet und kann ebenfalls in die vielen kommenden Kämpfe geschickt werden. Wie aus anderen Spielen bekannt, hat jeder dieser Charaktere seine bestimmten Eigenschaften und Vorteile. Nach der Wahl wartet auch schon ein Tutorial auf den Spieler, das ihn mit den wichtigsten Dingen vertraut macht. Doch „Thea: The Awakening“ ist einfach zu umfangreich und vieles muss man sich während des Spielens aneignen.

Der Spieler startet mit ein paar halbverhungerten Verbündeten und als erstes steht der Aufbau eines Dorfes auf dem Programm. Nach und nach wächst das Dorf, hier kann Nahrung bevorratet werden, Forschung wird betrieben. Läuft im Dorf alles rund, können Expeditionstrupps die Welt erkungen, oder was noch davon übrig ist. Kurze Zeit später steht dann schon der erste Kampf auf dem Programm. Und der läuft über Karten ab, ähnlich, wie man es etwa von „Hearthstone“ kennt. Ist die Ausrüstung des Trupps besser, gilt das auch für das eigene Kartendeck. Stirbt einer der eigenen Helden, ist er tot, und bleibt tot. Vorsicht und die richtige Taktik sind also angesagt.

„Thea: The Awakening“ bietet unglaublich viel Spiel fürs Geld, eine riesige Welt und abwechslungsreiche Aufgaben. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad knackig hoch und frustriert gerade zu Beginn doch des Öfteren. Beißt man sich aber durch, wird man mit vielen Stunden Spielspaß belohnt. Die Grafik ist okay und auch der Sound kann sich hören lassen. Die Sprachausgabe ist auf Englisch, die Texte in Deutsch.