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Fast 30 Jahre sind ins Land gezogen, seit 1986 das Spiel „The Legend of Zelda“ für Nintendos Konsole NES veröffentlicht wurde. Seit dem wurden 17 Nachfolger für die jeweils aktuellen Systeme von Nintendo veröffentlicht, wie das SNES, GameCube, Nintendo 64, GameBoy Color, GameBoy Advance, Wii, DS und 3DS. Seit kurzem steht der neueste Ableger der Serie, „The Legend of Zelda: Tri Force Heroes“ in den Läden. Das Spiel ist für das 3DS erschienen.

Angesiedelt ist das Spiel im Land Textilia, dessen Einwohner von Mode geradezu besessen sind. Hier wird geschneidert, was Nadel und Faden hergeben. Das völlige Gegenteil ist das Lumpenland, von dort taucht plötzlich eine Hexe auf und belegt Prinzessin Rüschlinde mit einem Fluch. Fortan trägt sie ein hässliches, schwarzes Outfit, das sie nicht mehr ablegen kann. Die modebewussten Bürger von Textilia sind geschockt von diesem widerlichen Fummel und rufen um Hilfe. Dazu hat König Lockfried eine hohe Belohnung für den ausgesetzt, der es wagt, ins Lumpenland vorzudringen, die Hexe zu besiegen und den Fluch zu lösen. Drei Totem-Helden machen sich auf den Weg, um den Stil der Prinzessin zu retten.

Der Spieler hat nun die Aufgabe, in den acht Welten des Lumpenlands drei Materialien für das Kleid der holden Prinzessin aufzutreiben. Die acht Gebiete sind in jeweils vier Level unterteilt, die noch einmal je vier Abschnitte aufweisen. Hier löst unser Trio Rätsel, besiegt Monster, sammelt Items und tritt gegen besonders gefährliche Bosse an. Und eben diese Bosse sind das Salz in der Zelda-Suppe, denn die sind richtig fordernd und die drei Helden müssen schon ihren besonderen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden, um zum Sieg zu kommen.

Mit den Items, die der Spieler in den Levels finden kan, darf er dann den Schneiderladen von Madame Couture besuchen und Kleidung in Auftrag geben. Davon gibt es rund 30 verschiedene, die dem Spieler besondere Fähigkeiten verleihen. Diese sind zwar nicht zwingend notwendig, bringen aber schöne Abwechslung ins Spiel und besonders in die Kämpfe.

Allein übernimmt der Spieler alle drei Helden, zwischen denen er per Touchscreen hin und her schalten kann. Doch da kommt schon mal Frust auf, da alle drei Charaktere einzeln durch die Level gesteuert werden müssen. Hier wäre es sicher besser gewesen, wenn hin und wieder die KI die Steuerung übernommen hätte. Deutlich mehr Spaß macht das Spiel mit zwei weiteren Personen, die entweder online oder lokal mitspielen können. Lokal ist es mit einigen Einschränkungen auch als Download-Spiel möglich, es muss also nicht jeder ein eigenes Spiel haben. Zwei oder drei Spieler können aber auch gegeneinander antreten, dazu bietet sich der Arena-Modus an.

„The Legend of Zelda: Tri Force Heroes“ bietet ein interessantes Spielprinzip, das vor allem mit zwei weiteren Spielern richtig viel Spaß macht. Die Grafik schaut gut aus, der Sound ist klasse und die Steuerung geht gut von der Hand. Leider macht der Einzelspielmodus bei Weitem nicht so viel Spaß, wie der Multiplayer-Bereich, da das Spiel offenbar speziell auf drei Spieler ausgelegt ist, aber immerhin ist auch ein Download-Spiel möglich. Zudem sorgen Spezialmissionen für die Motivation, die Level erneut durchzuspielen.