Im November 2000 erschien mit „The Legend of Zelda: Majora's Mask“ das bis dahin sechste Spiel der Serie und das zweite, das für die Konsole N64 veröffentlicht wurde. Der Titel wurde mehr als 3,3 Millionen mal verkauft und kam bei den Spielern sehr gut an. Für die Nachfolgelonsole GameCube erschien das Spiel in der Sammlung „The Legens of Zelda: Collector's Edition“, für die Wii war es als Virtual-Console-Spiel zu haben. Nun steht das langerwartete Remake für den 3DS von Nintendo in den Läden und wir haben uns auf die Suche nach der Maske begeben.

Das Spiel knüpft direkt an die Ereignisse in „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ an. Link ist auf der Suche nach Navi und reitet mit seinem Fohlen Epona in die verlorenen Wälder. Dort wird er vom Horror Kid, der die böse Maske Majora's trägt, überfallen. Horror Kid stiehlt ihm seine Okarina und reitet mit Epona davon. Die Verfolgung des Diebes führt Link in die Welt Termina, wo ihn Horror Kid in ein Pflanzenwesen verwandelt. In einem Ort in Termina trifft Link auf einen Maskenhändler, dem ursprünglichen Besitzer von Majora's Maske. Der verspricht ihm, wenn er ihm die Maske zurückbringt, Link wieder in seine normale Form zurückzuverwandeln. Dafür hat Link drei Tage Zeit.

In drei Tagen wird der Mond mit der Stadt kollidieren und so bleibt nicht viel Zeit. Jedoch gelingt es Link, seine Okarina zurückzubekommen und nun hat er zumindest die Zeit wieder auf seiner Seite. Der Weg führt ihn nun zu vier riesigen Tempeln, wo er Wächter besiegen muss, um Giganten zu erwecken, die Termina beschützen sollen. Und schließlich steht er Horror Kid erneut gegenüber.

Wer schon einmal ein Spiel der Serie gezockt hat, kommt auch hier problemlos klar, das Spielprinzip hat sich nicht übermäßig geändert. Eine wichtige Neuerung sind allerdings die Masken, die Link im Laufe des Spiels bekommt. Diese Masken verwandeln Link und er bekommt so spezielle Fähigkeiten, die an bestimmten Stellen des Spiels gebraucht werden.

Hauptaufgabe des Spiels ist es, alle vier Tempel zu besuchen. Aber darüber hinaus warten unzählige weitere Aufgaben und Geschichten auf den Spieler, die ebenso interessant und spannend sind, wie die eigentliche Story. Neu ist eine Art Notizbuch, in dem alle Ereignisse festgehalten werden. So behält der Spieler stets den Überblick, was auf dem N64 etwas schwieriger war.

Wie auch schon bei „Ocarina of Time 3D“ bietet auch „Majora's Mask“ eine beeindruckende Grafik, die alles aus dem 3DS herausholt, was auch für die sehenswerten 3D-Effekte gilt. Die düstere Atmosphäre des Spiels wurde wunderbar eingefangen. Großartig ist auch der Soundtrack, der mir sogar noch besser gefällt, als der des Vorgängers und mit vielen schönen Stücken aufwarten kann. Auch die Steuerung klappt hier deutlich komfortabler, als damals mit dem N64, denn nun lassen sich per Touchscreen und Stylus ganz schnell Items wechseln und Masken ausrüsten, damals musste man immer erst den Umweg über das Menü gehen. Tolles Spiel und für Zelda-Fans ohnehin ein Pflichtkauf.