Bereits seit einiger Zeit ist das Spiel „The Inner World“ als Download für die Konsolen Xbox One und PS4 erhältlich, letzte Woche folgte eine PS4-Box im deutschen Handel. Wir haben uns das von Headup Games vertriebene Adventure vom Studio Fizbin auf der Xbox angesehen.


Das Spiel dreht sich um den Novizen Robert, der in einem Kloster in Asposien lebt. Zusammen mit seinem Lehrer, dem Abt Conroy, bewacht er den letzten funktionierenden Windbrunnen. Alles spielt sich im Inneren der Welt ab, wo die Bewohner in ständiger Angst vor den Basylen leben, die sie durch ihre Blicke versteinern können. Und sollte auch noch der letzte Windbrunnen versiegen, gäbe es kaum Überlebenschancen, denn ohne Wind gibt es keinen Strom und auch keinen Nachschub an Atemluft. Als eines Tages eine Taube ein wertvolles Schmuckstück von Conroy stiehlt, macht auch Robert zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Leben außerhalb des Klosters. Auf der Suche nach dem Anhänger erkundet Robert eine faszinierende Welt und trifft interessante Personen.


Und auch wenn die vielen Figuren, auf die man im Laufe der Geschichte trifft, schon seltsam aussehen, kommen sie einem doch unheimlich lebendig vor. Und dabei wird auch der Humor nicht vernachlässigt. Novize Robert trägt allein durch seine Naivität einen großen Teil dazu bei.


„The Inner World“ kommt im Comic-Stil daher, ist wunderschön gezeichnet und sieht einfach fabelhaft aus. Ein Riesenlob gebührt auch der Synchronisation, unmotivierte oder unpassende Sprecher wird man hier nicht zu hören bekommen. Wenn es doch immer so wäre. Dazu kommt ein ohrwurmverdächtiger Soundtrack. Die Steuerung geht gut von der Hand und stellt den Spieler vor keinerlei Probleme. Soweit zum technischen Bereich, die Story selbst ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben, erzählt eine tolle Geschichte, die auch gut zu einem Fantasyfilm gepasst hätte. Alles in allem in „The Inner World“ ein rundum gelungenes Adventure-Spiel, dass ich nur weiterempfehlen kann.