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Bereits seit Februar dürfen virtuelle Jäger auf dem PC mit dem bei den Avalanche Studios entwickelten Spiel „The Hunter: Call of the Wild“ auf die Pirsch gehen. Expansive Worlds nennt sich das Team, das dafür verantwortlich zeichnet. Und die haben sich bei den Spielern einen guten Namen gemacht, mit Titeln wie „Just Cause“ oder auch „Mad Max“. Nun steuern sie einen weiteren Teil zur renommierten Jagdspielserie, die seit 2009 existiert, bei. Wir haben uns das Spiel auf der PS4 angesehen.


Ohne großes Vorgeplänkel geht es über das Menü auf die erste Jagd. Auf ein Tutorial wurde verzichtet und so folgt gleich der Sprung ins kalte Jagdgebiet. Nach und nach bekommt der Spieler aber Hinweise, wie er sich verhalten sollte, über die Eigenarten der Tiere, die gejagt werden und über die jeweiligen Geländeverhältnisse.


Ausgerüstet ist der Spieler zu Beginn mit einem Gewehr, seinem Smartphone und einem Fernglas. Tipps und Anweisungen erhalten wir über das Handy. Und dann geht es auch schon auf die Suche nach der Beute. Die Steuerung dabei ist unkompliziert und geht gut von der Hand, auch wenn man noch keinen der Vorgänger gespielt hat.


Der Spieler sollte immer mal wieder einen Blick auf die Karte werfen, damit man sich in den weiten Arealen nicht vollständig verläuft. Zudem sollte man eine ganze Portion Geduld mitbringen. Losziehen und ein Tier nach dem anderen abschießen kann man sich abschminken. Das ist kein Ego-Shooter, sondern eher eine Simulation. Also schleicht man zumeist durch die wunderschöne Landschaft, legt sich auf die Lauer und gibt hin und wieder einen Schuss ab.


Weitere Strecken können mit dem Quad zurückgelegt werden, was durchaus Spaß macht. Dabei kann man die durch die Bank schönen und detailreich gestalteten Landschaften genießen. Tag- und Nachtwechsel sowie unterschiedliche Wetterverhältnisse inbegriffen. Setzt man sich dabei noch ein Headset auf, fühlt man sich fast komplett wie in der Natur. Die Soundkulisse ist von den echten Geräuschen in Wald und Wiese kaum zu unterscheiden. Und so macht auch unser Jäger bei jedem unbedarften Schritt unnötige Geräusche, die so manches Wild, das man vor die virtuelle Flinte bekommen wollte, in die Flucht schlägt.


Zwei riesige Jagdareale beinhaltet das Spiel, jedes rund 130 Quadratkilometer groß. Und da gibt es alles, was das Herz begehrt, Flüsse, Seen, freies Feld, dichter Wald, Felsen und zwölf verschiedene Tierarten. Aber auch verschiedene Jagdstile stehen zur Auswahl. Bei der Pirsch verfolgt der Jäger Spuren und achtet darauf, sich gegen den Wind anzuschleichen. Bei der Ansitzjagd wartet man etwa auf einem Hochsitz solange, bis sich entsprechendes Wild nähert. Dann gibt es noch die Gesellschaftsjagd, der Multiplayerpart des Spiels. Hier gehen acht Spieler auf einer Karte gleichzeitig auf die Jagd.


Die erfolgreiche Jagd wird mit EP belohnt, die den Jäger im Rang aufsteigen lassen und die Skills verbessern. Dazu gibt es für jedes erlegte Tier Credits, die wiederum in Ausrüstung angelegt werden können. Von Locksprays über Munition bis hin zu Zelten und neuen Waffen steht einiges zur Auswahl.


Von Beginn an gefiel mir die Hunter-Serie sehr gut. Es muss halt nicht immer an allen Ecken knallen, es macht einfach Spaß, sich durch die verschiedenen Gelände zu bewegen, ob geschlichen wird, oder man mit dem Quad fährt. Und hin und wieder wird ein Tier erlegt. Das macht Spaß und ist entspannend. Und auf der PS4 ist „The Hunter – Call of the Wild“ hervorragend umgesetzt, bietet großartige Grafik und Sound sowie eine sehr gute Steuerung. Schönes Spiel, dass ich nur weiterempfehlen kann.