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Die Harvest-Moon-Reihe macht schon seit 1996 die jeweils aktuellen Videospielsysteme unsicher, vom SNES über den GameCube bis zum 3DS und iOS. Im Februar 2014 erschien in Japan das Spiel „Story of Seasons“, das ebenfalls zur Harvest Moon Reihe gehört, diesen Titel hier aber nicht tragen darf. Der Grund ist die amerikanische Lokalisierung von Xseed Games, sämtliche Harvest Moon Rechte liegen aber bei Natsume Inc. Das sollte aber dem Spielspaß keinen Abbruch tun. Wir haben uns das 3DS-Spiel angesehen.

Nachdem man sich einen weiblichen oder männlichen Charakter erstellt hat, kommt man auch schon über eine Zeitungsannonce an einen eigenen Bauernhof. Der liegt in Eichbaumhausen, ist aber noch nicht ganz fertig, also wohnt man erst einmal bei Oma Edna. Dort lernt man die Spielmechaniken und kommt auch mit den ersten Dorfbewohnern in Kontakt.

Die meiste Zeit verbringt der Spieler nun damit, seinen Bauernhof zu bestellen. Man kümmert sich um die Felder und das Vieh. Und hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kann man sein Saatgut allein wachsen lassen, es mit Dünger beschleunigen und natürlich regelmäßig bewässern. Was für das jeweilig Angepflanzte das beste ist, muss der Spieler selbst herausfinden. Ähnlich sieht es auch bei den Tieren des Hofes aus.

Wer nach so viel Stress im Alltag Entspannung braucht, findet in „Story of Seasons“ unzählige Möglichkeiten. So kann man schwimmen oder tauchen gehen und findet dabei vielleicht noch nützliche Gegenstände und wenn man schon am Wasser ist, kann auch geangelt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre, Stein und Holz zu sammeln, um daraus Möbel zu tischlern, oder Hobby-Imker werden, Schafe scheren und die Wolle zur Kleiderherstellung nutzen oder aber man geht auf die Suche nach dem zukünftigen Bräutigam/der zukünftigen Braut.

Und wie es nun mal so ist, spielt auch hier das liebe Geld eine große Rolle. Schließlich muss Saatgut bezahlt werden, und der Bauernhof kann auch ausgebaut und aufgehübscht werden. Und all das macht muntere Männer und Frauen müde. Abhilfe schafft hier eine energiespendende Mahlzeit, die man entweder selbst zubereitet oder im Dorf zu sich nehmen kann. Und wer all das nicht gern allein macht, kann lokal und online auch mit anderen gemeinsam spielen.

Die Möglichkeiten, die „Story of Seasons“ bietet, sind schon beeindruckend. Das Spiel wird einfach nicht langweilig. Es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken oder auszuprobieren. Und das ist wirklich toll in Szene gesetzt worden. Die putzige Grafik schaut gut aus und auch der 3D-Effekt ist nett anzusehen. Auch der Sound ist gelungen und hat ein paar schöne Melodien an Bord. Auch wenn nicht „Harvest Moon“ drauf steht, ist „Story of Seasons“ ohne Zweifel einer der besten Vertreter der Reihe.