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Bereits seit Februar 2016 konnten man mit „Stardew Valley“ auf dem PS eine Farm auf- und ausbauen. Seit ein paar Wochen ist das Spiel von 505 Games auch für die Konsolen PS4 und Xbox One erhältlich. Wir haben uns das Spiel, das stark an „Harvest Moon“ erinnert, auf der PS4 angesehen.


Das Spiel kommt als Retail-Ausgabe in der Collectors Edition daher. Die beinhaltet eine hübsche, handgezeichnete Übersichtskarte und ein Booklet mit Tipps zum Spiel. Auch eine Soundtrack CD gehört zum Umfang des Spiels.


Der Spieler übernimmt eine Figur, die ihren Job aufgibt, um die alte Farm des Großvaters zu übernehmen. Diese liegt im Titel gebenden Stardew Valley. Der Aufbau des alten Bauernhofs und die Bestellung des selben ist nun Aufgabe des Spielers. Dazu kommt die Interaktion mit den Nachbarn und der Besuch verschiedener Veranstaltungen mit diversen Angeboten.


Beim Anbau und der Ernte der Pflanzen müssen natürlich die vier Jahreszeiten berücksichtigt werden, denn jedes Saatgut sollte schon zur richtigen Jahreszeit ausgebracht werden, sonst könnte die Ernte ein Schuss in den Ofen werden. Ebenso muss Heu rechtzeitig als Futter für die Tiere eingelagert werden, da im Winter kaum etwas wächst.


Denn nicht nur die Felder wollen bestellt, auch die Tiere müssen versorgt werden. Es gibt allerhand zu tun auf unserer Farm. Da kann gar nicht erst so etwas wie Langeweile aufkommen. Zwischendurch werden Bäume gefällt und Felsen zertrümmert, um Platz zu schaffen und die gewonnenen Rohstoffe zu verkaufen oder zu nutzen, um die eigene Farm zu erweitern. Felder müssen nicht nur bepflanzt, sondern auch bewässert und rechtzeitig abgeerntet werden. Das Obst und Gemüse kann wiederum verkauft oder in der Küche selbst genutzt werden.


Denn auch unser virtueller Farmer braucht Essen, um Energie zurückzugewinnen. Ansonsten kippt er irgendwann aus den Latschen und fällt in Ohnmacht. Das zieht wiederum Gauner an, die uns bestehlen. Um Dinge zu verkaufen, muss man keinen Markt aufsuchen, es genügt, die Sachen in einer Holzbox zu deponieren, von wo aus sie abgeholt werden. Es ist aber auch möglich, Händler in der Stadt direkt aufzusuchen.


Noch nicht genug Arbeit? Dann kann es in der Mine ja weitergehen. Hier warten nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern auch das eine oder andere Monster. Edelsteine, Eisen und Gold sind das Risiko aber wert, außerdem kann man sich mit einem Schwert bewaffnen. Zur Entspannung kann man danach eine Runde Angeln gehen.


Man kann in Stardew Valley zudem jede Menge Kontakte aufbauen, zu allen Bewohnern. Da helfen hin und wieder kleine Geschenke, um die Beziehungen zu vertiefen, fast wie im wahren Leben.


Ich war immer ein großer Fan der Harvest-Moon-Serie, aber „Stardew Valley“ gefällt mir deutlich besser. Die Grafik mit extrem hohem Wuselfaktor schaut klasse aus, der Soundtrack ist Ohrwurm verdächtig und die Steuerung rundum gelungen. Es gibt so viel zu tun, dass man überhaupt nie ein Gefühl von Langeweile bekommt. Ein herrliches Spiel, in das ich noch viele Stunden investieren werde.