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Seit dem ersten Star Wars Videospiel „Jedi Arena“ von Parker für das Atari VCS sind nicht nur viele Jahre vergangen, sondern auch einige Konsolengenerationen. Und dieses Jahr steht ohnehin ganz im Zeichen von Star Wars. Erst kamen neue Animationsserien und die Fans freuen sich über jeden neuen Filmschnipsel von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“, der in der kommenden Woche in den Kinos startet. Und das neue Star Wars Videospiel „Battlefront“ von Electronic Arts steht seit ein paar Wochen in den Läden. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.

Wer sich „Star Wars: Battlefront“ zulegt, sollte sich darüber im klaren sein, dass es sich hierbei um einen reinen Multiplayer-Titel handelt, es gibt keine Kampagne für Solo-Spieler. Zwar kann man einige Missionen auch gegen Bots spielen, aber das dient eher zum Training und sich mit Steuerung und Waffen vertraut zu machen. Dazu kommen noch monatliche Kosten, nicht für das Spiel selbst, aber für die Online-Dienste für die Xbox beziehungsweise Playstation.

Story? Geschenkt. Das Imperium kämpft gegen die Rebellen, das muss reichen. Zur Auswahl stehen neun Spielmodi, die eigentlich alles bieten, was das Multiplayer-Herz begehrt. Und da geht es nicht nur in den Nahkampf auf Planeten wie Tattooine oder Hoth, sondern auch in verschiedenen Fahrzeugen oder Raumschiffen, vom AT-AT Kampfläufer bis zum Rasenden Falken. Für die neun Spielmodi stehen dreizehn Karten zur Auswahl.

Die meiner Meinung nach gewaltigste Schlacht im Spiel ist der Kampfläufer-Angriff auf dem Eisplaneten Hoth. Wie im Film „Das Imperium schlägt zurück“ versucht das Imperium, mit AT-ATs und nicht weniger zerstörerischen Begleitern, die Schildgeneratoren der Rebellen zu zerstören. Dagegen versuchen die Rebellen, ihre Stellung so lange zu verteidigen, bis Luftunterstützung naht.

Ansonsten wird wie in vielen Shootern mit Handwaffen, hier eben Laser-Waffen in verschiedenen Ausführungen, gekämpft. Dabei hat der Spieler die Wahl, eine Ego- oder 3rd-Person-Perspektive zu wählen. Um Munition muss sich der Spieler dabei nicht kümmern, doch er sollte darauf achten, dass seine Waffe nicht überhitzt und für eine kurze Zeit unbrauchbar wird. Zur Not muss halt die Zweitwaffe herhalten oder die Gegner werden mit Thermal-Detonatoren oder ähnlich praktischen Spielzeugen bedacht.

Siege bringen Levelaufstiege und neue Waffen oder Ausrüstung für den eigenen Charakter. Die Steuerung, die man prima in den Missionen, die man auch allein spielen kann, üben kann, geht gut von der Hand uns ist völlig unkompliziert, egal, ob man als Infanterist durch den Urwald von Endor rennt oder einen X-Wing-Fighter steuert.

„Star Wars: Battlefront“ ist ein echter Hit für Multiplayer-Fans geworden. Eine umfangreiche Auswahl an Spielmodi und Karten und das jederzeit fühlbare Star Wars Flair sorgt hier für jede Menge Spielspaß. Zwar war von Anfang an bekannt, dass es keine Solo-Kampagne geben wird, trotzdem fehlt sie mir hier besonders. Die Grafik dagegen ist atemberaubend und der Sound lässt sich den Spieler fühlen, als wäre er mitten in einem Star Wars Film. Die Schlachten machen Spaß und auch die Balance stimmt weitestgehend. Zudem werden Spieler mit kostenlosen DLCs versorgt.