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Bereits seit 1993 gibt es die Spieleserie „Star Fox“, das erste Spiel erschien für das Super Nintendo Entertainment System. Es folgten Fortsetzungen für den Nintedo 64, den GameCube, den Nintendo DS und den 3DS. Nun hat der Fuchs seinen ersten Auftritt auf der WiiU in „Star Fox Zero“, das von Nintendo gemeinsam mit Platinum Games entwickelt wurde. Die Erstauflage des Spiels beinhaltet neben „Star Fox Zero“ ein schickes Steelbook und als Bonus das Spiel „Star Fox Guard“, das auch einzeln im eShop erhältlich ist.

Die Story des Spiels ist schnell erzählt, Corneria wird wieder einmal angegriffen und General Pepper ruft das Star-Fox-Team zusammen, um den Tag, und die Welt, zu retten. Dabei fallen immer wieder Parallelen zu vorherigen Games der Serie auf, was aber nicht schlimm ist, denn die Stories der Spiele waren nie sonderlich komplex.

Die beliebten Charaktere sind natürlich alle wieder mit von der Partie, Fox, Falco, Peppy und Slippy Toad haben auch wieder ihre genialen Flieger dabei, die sich nun sogar in Bodenfahrzeuge verwandeln können, was hin und wieder ganz praktisch ist. Neu hingegen ist die Steuerung, während man das Geschehen auf dem Fernseher verfolgt, kann mit dem Pad per Bewegungssteuerung gezielt und geschossen werden. Das klingt kompliziert und unübersichtlich und braucht auch eine gewisse Eingewöhnungszeit, wenn man es dann aber beherrscht, ist das eine ganz feine Sache.

Neben den bekannten Flugmaschinen kommt auch der Landmaster zum Einsatz, eine Art Schützenpanzer mit ordentlich Wumms. Der kann sich zudem in einen Gravmaster verwandeln, was ihm begrenzte Flugmöglichkeiten verleiht. Zu guter Letzt kommt noch der Gyrowing dazu, der sich am ehesten mit einem Hubschrauber vergleichen lässt.

„Star Fox Zero“ kommt als unkomplexe Ballerei daher, was aber ganz und gar nicht heißt, dass das Spiel ruck zuck beendet wäre. Das scheitert schon am erfrischend knackigen Schwierigkeitagrad. Und hat man das Spiel dann doch beendet, lockt eine der weiteren Routen, von denen es insgesamt 19 verschiedene gibt zum erneuten Durchspielen. Zudem gibt es in jedem Level auch fünf Medaillen zu finden und zu sammeln. Dann gibt es den Trainingsmodus, in dem man mit vorgegebenen Fahrzeugen bestimmte Aufgaben in festen Zeitlimits erledigen muss. Dazu kommt noch ein Koop-Modus, in dem aus dem Flieger ein Zweisitzer wird, in dem einer steuert, während der andere die Bordkanone übernimmt.

Nintendo hat sich auch eine prima Lösung für diejenigen einfallen lassen, die immer wieder in einem Level scheitern. Hat man dreimal im selben Level alle Leben verloren, erscheint eine Kiste, die man einsammeln kann und den Airwing unzerstörbar macht. Dies ist optional und die Abschüsse damit werden auch nicht gewertet, ist aber eine tolle Sache, wenn man an einer Stelle quasi verzweifelt.

Als Bonus liegt dieser Auflage auch das Spiel „Star Fox Guard“ auf einer zweiten Disc bei, das mit insgesamt 100 Missionen viele weitere Stunden Unterhaltung bietet. Hier geht es darum, in einem großen Komplex mit Überwachungskameras Eindringlinge aufzuspüren und zu erledigen. Das ist zwar optisch keine Offenbarung, macht aber durchaus Laune und bietet eine schöne Abwechslung zur Fliegerei.

„Star Fox Zero“ bietet nicht unbedingt eine neue Story, aber extrem spassige Flugaction mit einigen genialen neuen Ideen wie der Steuerung und der Hilfe mit dem unzerstörbaren Flieger in besonder schwierigen Passagen. Die Grafik schaut gut aus und auch der Sound ist bestens gelungen. Weitere Pluspunkte gibt es für die zusätzlichen Spielmodi, die beide richtig viel Spaß machen und dem zusätzlich beiliegenden „Star Fox Guard“. Unsere Wertung bezieht sich auf die sogenannte „First Print Edition“ mit beiden Spieln plus Steelbook. Für das einzelne Spiel könnt ihr einen halben Stern abziehen.